Soviel Zeit muss sein!

, ,

Frankfurt am Main, 07. Mai 2020. Wie lange sich Menschen täglich im Bad aufhalten, ist sehr unterschiedlich. Während einige einem eng getakteten Zeitplan folgen, legen andere viel Wert auf Pflegerituale. Ob sich durch die Corona-Pandemie daran etwas geändert hat, zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel.
Homeoffice und Social Distancing zum Trotz: Vielen Deutschen ist die Schönheitspflege für ihr eigenes Wohlbefinden auch in Zeiten von Corona sehr wichtig. 41 Prozent der deutschen Männer und Frauen geben in einer aktuellen Umfrage* des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel an, dass sie ihre Körperpflege-Gewohnheiten aufgrund der Pandemie nicht verändert haben, aber durch das Händewaschen eher etwas mehr Zeit im Bad verbringen. 6 Prozent erklären, dass sie sich täglich sogar etwas länger im Bad aufhalten, um eine neue Frisur zu stylen, ein neues Make-up zu testen oder eine andere Bartpflege anzuwenden. Nur für 4 Prozent der Befragten scheint die Körperpflege im Moment nicht so wichtig zu sein. Sie sagen, dass sie weniger Zeit im Bad sind und sich trotzdem wohl fühlen.

Soviel Zeit muss sein! Im Schnitt verbringen Frauen 48 Minuten und Männer 39 Minuten pro Tag im Badezimmer. © Volodymyr, Adobe Stock

Bei genauerer Betrachtung der Ergebnisse fällt auf, dass ältere Menschen die eigenen Schönheitspflege-Gewohnheiten weniger geändert haben als die jüngeren. Während sich 44 Prozent der 50- bis 69-Jährigen beim Duschen, Haarewaschen und Zähneputzen genauso viel Zeit nehmen wie früher, ist der Prozentsatz bei den Jüngeren deutlich geringer. Nur 32 Prozent der 14- bis 22-Jährigen machen weiter wie bisher. Die übrigen scheinen sich der neuen Situation anzupassen. Entweder, indem sie einen geringeren Aufwand im Bad betreiben. 12 Prozent der Jüngeren geben an, dass sie weniger Zeit im Bad verbringen. Oder sie nutzen die neu gewonnene Zeit zu Hause, um kreativ zu werden und Neues in puncto Schönheit und Kosmetik auszuprobieren. So sind 8 Prozent der Jugendlichen täglich länger im Bad.

Zeit im Bad
Und wie viel Zeit verbringen die Deutschen durchschnittlich im Bad? Im Schnitt brauchen Frauen 48 Minuten für ihr Schönheitspflegeprogramm, während Männer schon nach 39 Minuten wieder fertig sind. Die meiste Zeit nehmen sich die jungen Frauen zwischen 14 und 22 Jahren: 60 Minuten ihrer Zeit nutzen sie jeden Tag für Duschen, Waschen, Cremen und Stylen. Das macht hochgerechnet unglaubliche 7 Stunden in der Woche oder 28 Stunden im Monat! Im Vergleich: Die jungen Männer sind schon nach 49 Minuten wieder draußen aus dem Bad. Das ist aber immer noch deutlich länger als ihre älteren Geschlechtsgenossen. Die Männer der Boomer-Generation sind die Schnellsten im Bad: Nach nur 35 Minuten ist ihre tägliche Körperpflege und das Styling abgeschlossen.

*Umfrage durchgeführt von Lönneker & Imdahl rheingold salon

Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.
Mainzer Landstraße 55 / 60329 Frankfurt am Main / T +49.69.2556-1331 / info@ikw.org / www.ikw.org

AROMATHERAPIE: Es liegt etwas in der Luft, ist das der Frühling?

Schon in der Antike wurde sowohl für rituelle wie auch therapeutische Zwecke Räucherwerk eingesetzt. Hierbei werden u.a. die aromatischen Pflanzenteile (Harze, Weihrauch, Hölzer, Rinden, Blätter, Nadeln, Wurzeln, Blüten) langsam verbrannt und dabei ätherische Duftöle freigesetzt. Daraus leitet sich übrigens das Wort „Parfum“ (lat. per fumare: durch den Rauch) ab. Heute versteht man unter Aromatherapie die Anwendung natürlicher ätherischer Öle, um die Gesundheit auf körperlicher und psychischer Ebene zu erhalten und zu fördern. Ätherische Öle sind leicht verdunstende (ätherisch = leicht flüchtig) pflanzliche Öle mit typisch aromatischem Duft. Die in den meisten Ölen enthaltenen Monoterpene dringen schnell durch Zellmembranen und sind schon nach wenigen Minuten im Blut nachzuweisen. Sie können sowohl durch die Haut, als auch über die Nasen- und / oder Bronchienschleimhaut aufgenommen und anschließend über das Blut zu den Organen transportiert werden. Ätherische Öle haben eine deutliche Wirkung auf das zentrale Nervensystem und nehmen vor allem auf die Stimmungslage Einfluss. Sie können sowohl beruhigend als auch anregend wirken und die Stimmung positiv beeinflussen. Düfte interpretiert unser Gehirn als wohlriechend oder abstoßend. Über den Geruch entsteht ein Sinnesreiz, der Emotionen und Erinnerungen auslöst und verschiedene Körperfunktionen beeinflusst…

Anwendung:

Ätherische Öle können bei Nervosität und Stress wie auch bei verschiedenen Krankheiten wirkungsvoll eingesetzt werden. Je nach Situation sind jedoch unterschiedliche Aromaöle zu empfehlen. Man wendet sie zum Beispiel als Zusätze bei Voll- und Teilbädern, Inhalationen, Pflegecremes, Hautölen, Duftlampen oder Raumzerstäubern an. Eine Studie, die im Auftrag der Firma Prima Vera erstellt worden ist, bestätigt eine starke keimreduzierende Wirkung. Die Studie AÖ und ihre keimhemmende WIRKUNG: „Positives Raumklima“ – Prof. Griffon, Mitglied der französischen pharmazeutischen Akademie, untersuchte die Reinheit der Luft. Mit Hilfe eines Zerstäubers wurden verschiedene ätherische Öle versprüht. Man bestimmte vorher und nachher die Vitalität der Krankheitskeime. Bereits nach 30 Minuten ließen sich nur noch vier der ursprünglich 210 verschiedenen Bakterien nachweisen, wobei sämtliche Schimmelpilze und Staphylokokken-Kulturen vernichtet waren. Ein Beweis von vielen, dass 100 % naturreine ätherische Öle ein vorzügliches Mittel zur Desinfektion der Luft darstellen. (Quelle: z. B. Prof. Griffon – Untersuchung 1963 aus „Bausteine für ein positives Mikroklima“, Kinadeter – Möhring, Poppe – Seite 278, Delphin-Verlag, München 1988)

Tipp:

Achten Sie auf die Herstellerangaben – Sie sollten sich für Öle aus natur-reinen biologischen Pflanzenstoffen entscheiden. Grundsätzlich müssen ätherische Öle sorgfältig dosiert werden, denn es können Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen auftreten. Vor allem bei Kindern, Schwangeren und geschwächten Personen sollte man mit der Anwendung ätherischer Öle sehr vorsichtig sein. Unverdünnt können sie auf empfindlicher Haut zu Reizungen oder gar Verätzungen führen. Bei Kleinkindern sollte auf die Anwendung ätherischer Öle ganz verzichtet werden.

Ich wünsche Ihnen wundervolle Dufterlebnisse und einen grandiosen, wohlriechenden Frühling.

Silke Pusch, Heilpraktikerin