Frauentag in Zeiten von Corona

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Internationaler Tag der Frau in Ingolstadt mit Graffiti und FFP 2 Masken

Der Frauentag findet jedes Jahr am 8. März statt. Daran ändert auch Corona nichts. Die städtische Gleichstellungsstelle lässt sich von Corona nicht abbringen und hat eine der Pandemie angepasste Aktion mit dem Motto „there is no limit“ für Frauen geplant: Bedruckte FFP 2 Masken werden an die Netzwerkpartnerinnen im Stadtgebiet versendet, so dass viele Frauen mit bedruckten FFP 2 Masken auf den Frauentag hinweisen können. Besonders freuen sich Bürgermeisterin Petra Kleine und die Gleichstellungsbeauftragte Barbara Deimel über die Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring und den jugendlichen Künstlerinnen Julia Pezala, Lisa Kappner und Lissi Krauthammer. Normalerweise sprühen die Künstlerinnen Graffitis. Dieses Mal wagen sie sich an ein digitales Graffiti, das die Gleichstellungsstelle auf ein Banner druckt und das am Montag, 8. März auf dem Rathausplatz präsentiert wird und dort auf den Internationalen Frauentag hinweist.

Bürgermeisterin Petra Kleine begrüßt zum Frauentag 2021 die Kunstaktion, mit der junge Frauen sich künstlerischen den öffentlichen Raum erobern, dort sichtbar sind und so die Stadt mitgestalten. Es sei beim inzwischen 44. Internationalen Frauentag unübersehbar, dass Frauen immer noch für Gleichstellung auf die Straße gehen müssen, um sich generationenübergreifend für gerechte Bezahlung oder ein diskriminierungsfreies Leben einsetzen. Beim Frauentag 2021 sei ihr vor allem wichtig festzuhalten, dass es Veränderung nur geben werde, wenn wir Gemeinsamkeit schaffen und unsere Vielfalt zulassen.

Barbara Deimel erklärt: „Der Frauentag ist für viele Frauen auf der ganzen Welt seit hundert Jahren ein wichtiger Termin im Kalender. Dabei wird am Frauentag gefeiert, was Frauen in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten erreicht haben. Gleichzeitig setzen sich Frauen bei weltweiten Veranstaltungen für mehr Gleichstellung ein. Mehr Gleichstellung – auch in Ingolstadt – fordern wir für die Frauen vor allem bei der Verteilung der Care-Arbeit, also der unbezahlten Sorgearbeit, bei der Lohngerechtigkeit, bei der politischen und wirtschaftlichen Teilhabe und beim Schutz vor Gewalt.“


Den Internationalen Frauentag feiern Frauen auf der ganzen Welt seit mehr als hundert Jahren. Weltweit in 26 Ländern und im Bundesland Berlin ist der Frauentag ein Feiertag. Seine Wurzeln hat der Frauentag in der Arbeiterinnenbewegung des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts.

Bewährter Service zur Schuleinschreibung

Schulwegpläne für das Schuljahr 2021/2022

„Auf dem täglichen Schulweg im Straßenverkehr lauern für Kinder viele Gefahren und Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, dass gerade Schulanfänger hinsichtlich Problemstellen sensibilisiert und Möglichkeiten gezeigt werden, um diese Gefahren zu meistern“, so Johannes Wegmann, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement und Geoinformation.

Einen wichtigen Beitrag zur Schulwegsicherheit liefern dabei Schulwegpläne. Die Flyer wurden für das Schuljahr 2021/2022 vom Amt für Verkehrsmanagement und Geoinformation, in Zusammenarbeit mit den Schulen, der Jugendverkehrsschule und der Polizei, erstellt. Den Druck der Faltblätter übernahm die AUDI AG.

Die Schulwegpläne sind Stadtplanausschnitte für den jeweiligen Schulsprengel. Eingearbeitet sind alle verkehrsrelevanten Einrichtungen wie Fußgängerüberwege, Ampelanlagen, Bushaltestellen, Tempo-30-Zonen und Standorte von Schulweghelfern. Die Inhalte wurden von den Schulen auf Vollständigkeit überprüft und durch Gefahrenstellen ergänzt. Darüber hinaus enthält der Flyer wichtige Informationen zum Thema Kinder und Verkehr.

In der Schuleinschreibungswoche vom 3.-9. März 2021, wird an jeder Grund- und Förderschule der entsprechende Schulwegplan an die Abc-Schützen verteilt. So können die Erziehungsberechtigten den sichersten Weg zur Schule oder zu einer anderen Einrichtung bis zum Schulbeginn abgehen und so die selbstständige Mobilität ihrer Kinder fördern.

Wie schon in den vergangenen Jahren werden die Schulwegpläne auch den Kindergärten zur Verfügung gestellt.


Im Internet sind die Schulwegpläne unter www.ingolstadt.de/schulwegpläne abrufbar, ebenso im Geoportal der Stadt Ingolstadt unter: http://stadtplan.ingolstadt.de -> Bildung, Schule und Studium -> allgemeinbildende Schulen -> Schulwegplan

Vogelbrutzeit beginnt!

Umsicht beim „Frühjahrsputz“ im Garten

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling, treibt es viele Menschen in ihre Gärten. Der „Frühjahrsputz“ steht an und mancher denkt an eine Neugestaltung des Gartens. Doch Achtung: auch die Vogelbrutzeit beginnt!

Das Umweltamt weist daher darauf hin, dass es nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten ist, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen. Zulässig sind lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses oder zur Gesunderhaltung von Bäumen.


Hecken und Bäume sind ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl geschützter Tierarten. Ganzjährig verboten ist es wildlebende Tiere der besonders geschützten Arten und damit fast alle europäischen Vogelarten erheblich zu stören, zu verletzen oder deren Fortpflanzungsstätten zu beschädigen. Bei der Hecken- und Baumpflege ist daher besonders auf Vogelnester zu achten.

Gewerkschaft fordert Öffnungsperspektive für Hotels und Gaststätten

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Einbruch im Tourismus: Zahl der Gäste in Ingolstadt halbiert

Corona sorgt für Einbruch im heimischen Tourismus. Ingolstadt haben im vergangenen Jahr nur noch rund 159.000 Gäste besucht – halb so viele wie im Vorjahr (minus 52 Prozent). Die Zahl der Übernachtungen sank um 49 Prozent auf 284.000. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit und beruft sich hierbei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamts. „Das Gastgewerbe erlebt eine historisch einmalige Krise, die auch die Beschäftigten mit voller Wucht trifft. Jetzt müssen Bund und Länder endlich einen Plan vorlegen, wie es im März weitergehen soll“, so Rainer Reißfelder, Geschäftsführer der NGG-Region Oberpfalz. Am 3. März verhandeln Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder über Lockerungen der aktuellen Corona-Maßnahmen.

„Hotels, Pensionen, Biergärten und Restaurants sind schon seit Anfang November geschlossen. Wenn die Politik jetzt keine Öffnungsperspektive bietet, droht vielen Betrieben das Aus und den Beschäftigten Arbeitslosigkeit“, betont Reißfelder. Auch für die Zulieferfirmen müsse es Planbarkeit geben. „Von der Apfelschorle im Restaurant über den Eimer Mayonnaise in der Hotelküche bis hin zur Torte im Café – etliche Betriebe sind eng mit dem Gastgewerbe verwoben. Ihre Beschäftigten müssen teils seit vielen Monaten mit dem Kurzarbeitergeld auskommen.“

Entscheidend für Öffnungen seien dabei einheitliche Auflagen und detaillierte Hygienekonzepte in den Betrieben. Der Hotel- oder Restaurantbesuch dürfe unter keinen Umständen zum Infektionsherd werden. „Die Beschäftigen haben bereits im letzten Sommer gezeigt, dass sie geeignete Hygienekonzepte optimal umsetzen können, um sich zu schützen und den Gästen ein sicheres Restauranterlebnis zu ermöglichen“, so die NGG.

Viele Hotels und Gaststätten könnten auf bewährte Maßnahmen zurückgreifen, um das Infektionsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. Die Firmen müssten neben den Gästen auch das Personal bestmöglich schützen. Dazu gehörten unter anderem kostenlose FFP2-Masken für Beschäftigte und die Einhaltung der vorgeschriebenen Arbeitszeiten.

Zugleich sieht die Gewerkschaft die Politik in der Pflicht, die Einkommenseinbußen der Beschäftigten in Kurzarbeit auszugleichen. „Wer das Gastgewerbe über viele Monate schließt, muss auch die Folgen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedenken. Wir brauchen dringend ein Mindest-Kurzarbeitergeld von 1.200 Euro im Monat“, so Reißfelder. Selbst wenn Hotels und Gaststätten schrittweise wieder öffnen dürften, sei ein Großteil der Beschäftigten noch monatelang auf das Kurzarbeitergeld angewiesen. Ohne eine Aufstockung kämen die Menschen damit aber nicht länger über die Runden

Freiluftausstellung „VIERTE“ in Manching zu sehen

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Ist es Ihnen schon aufgefallen? Die Manchinger Ortsmitte am Fontänenfeld und an der Mariensäule hat ein wenig verändert: Mitarbeiter des Bauhofes haben dort 16 Tafeln mit Gemälden von Künstlern im Boden verankert. Bei diesem Kunst-Projekt handelt es sich um die Freiluftausstellung „VIERTE“ des Neuen Pfaffenhofener Kunstvereins. „Ich denke, dass es genau der richtige Zeitpunkt für etwas Farbe in dieser grauen und tristen, von Corona geprägten Zeit ist. Wir mussten jetzt schon auf den traditionellen Fasching verzichten. Die Werke der Künstler sollen etwas erheitern und den Manchingerinnen und Manchingern die Möglichkeit geben, sich kurzweilig vom Alltag ablenken zu lassen“, erklärt Herbert Nerb, Bürgermeister in Manching.

Der Neue Pfaffenhofener Kunstverein hatte ursprünglich diese Gruppenausstellung erst in zwei Jahren geplant. „Es hat sich aber schnell gezeigt, dass diese besonderen Zeiten auch neue Wege erfordern. Die Künstler kommen alle aus dem Umfeld des Vereins und sind größtenteils auch selbst aus dem Landkreis Pfaffenhofen. Wir freuen uns, dass wir in Manching zu Gast sein dürfen“, ergänzt Norbert Käs, der dem Kuratorium angehört und für die Ausstellung in Manching verantwortlich ist. „Wir haben die Werke um das Fontänenfeld und die Mariensäule so angeordnet, dass, egal aus welcher Himmelsrichtung man kommt, einen immer ein Gesicht ansieht.


Nach dem Start in Pfaffenhofen, wurden die Werke auch in Geisenfeld und zuletzt in Rohrbach gezeigt. Die Ausstellung ist bis Mitte März in Manching rund um das Fontänenfeld zu sehen.

„Coviteure“ zum Trendwort 2021 gewählt

In einem öffentlichen Voting kürten die User des Zukunftsinstituts den Begriff „Coviteure“ zum Trendwort 2021.

Trendwörter beleuchten aktuelle Veränderungsprozesse, indem sie soziokulturelle Dynamiken in kompakten Begriffen zusammenfassen. Als Schlaglichter des Wandels öffnen sie die Augen für neue Realitäten, die sich bereits etabliert haben – oder gerade im Entstehen sind. Alljährlich liefert der von Matthias Horx herausgegebene Zukunftsreport eine Liste solcher Trendwörter für das kommende Jahr – und traditionell stellen wir sie zur Abstimmung. Welches Phänomen wird uns am stärksten prägen, welcher Begriff hat den Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch verdient?

Vorausblickend auf das Jahr 2021 sprach sich der Großteil der Zukunftsinstitut-User diesmal für „Coviteure“ (11,3 Prozent der abgegebenen Stimmen) aus, dicht gefolgt von „Staycation“ (11,1 %). Der Begriff „Hoffice“ (10,2 %) komplettierte das Siegertreppchen (zum Abstimmungsergebnis).


Top 5 Trendwörter 2021:

 1. Coviteure – Die Corona-Krise hat viele Profiteure hervorgebracht – Coviteure. Zu den bekanntesten zählen Videodienste wie Zoom und Microsoft Teams, Streaming-Portale wie Netflix und Amazon Prime oder Lieferservices wie Delivery Hero und HelloFresh. Auch Nachbarschaftsplattformen wie nebenan.de oder Nextdoor in den USA haben von der Krise profitiert – so wie Unternehmen im medizinischen Bereich, digitale Pornoanbieter oder Beruhigungstablettenhersteller. Auch viele kleine Kulturprojekte sowie Trost- und Komfortabilitätsprodukte erwiesen sich als „Hidden Seuchenchampions“.


 2. Staycation – In unsicheren Reisezeiten wurde der Urlaub vielerorts in Haustralien oder auf Balkonien verbracht – aus der Vacation wurde eine Staycation. Oder, gemeinsam mit Freunden: Zoomication.


 3. Hoffice – Heim und Office – geht das wirklich zusammen? Das Heim-Büro ist ein Chaos, ein von Kinderfingern oder nervösen Hunden ständig bedrohter Raum, in dem Konzentration kaum möglich ist. Aber dieser Raum gibt uns Hoffnung, dass eine bessere Integration von Leben und Arbeiten möglich wird. Er ist im Werden, er formt sich neu. Hoffnungsvoll arbeiten wir daran, am Hoffice.


 4. Enkelfähigkeit – Ziemlich ernst gemeinter Begriff für, Achtung: „generationsübergreifende Nachhaltigkeit“. In politischen Debatten wird der Topos meist bierernst gebraucht, dabei steckt so viel schöne Ironie darin. Nein, es meint nicht die Austragung von Enkelkindern durch ihre Großmütter (das gibt es tatsächlich auch schon!). Aber wenn wir immer wüssten, was für unsere Enkelinnen und Enkel gut ist – wäre das wirklich gut? Müssen die das nicht selbst herausfinden?


 5. Zoom Bore – Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Zoom-Konferenzen noch langweiliger, noch chaotischer und in vieler Weise schrecklicher sind als analoge Konferenzen? Der einzige Vorteil: Es gibt keine trockenen Kekse und keinen bitteren, schalen Kaffee. Dafür reden die Wichtigtuerinnen und Wichtigtuer noch gewichtiger und erzählen das, was alle schon wissen, immer wieder.


Weitere Trendwörter 2021 unter www.zukunftsinstitut.de

Das wahrscheinlich wichtigste Buch für Frauen in der Arbeitswelt

Der CITICON-Buchtipp (nicht nur) zum internationalen Frauentag am 8. März 2021

Um eine Gehaltserhöhung bitten? Aufdringlich. Den Ruhm für eine Idee einheimsen? Arrogant. Einen Fehler eingestehen? Schwach. Erfolgreich mit Arbeit und Familie jonglieren? Nicht förderungswürdig.


Autorin Sarah Cooper

Die unausgesprochenen Regeln, wie sich Frauen am Arbeitsplatz verhalten sollten, sind ebenso zahlreich wie verwirrend. Damit ist jetzt Schluss! In ihrem schmerzhaft-witzigen Ratgeber »Wie du erfolgreich wirst, ohne die Gefühle von Männern zu verletzen«, der irgendwo zwischen bitterböser Satire und Alltagsrealität pendelt, zeigt US-Komikerin Sarah Cooper, wie es Frauen gelingen kann, ihre Träume zu verwirklichen und erfolgreich in ihrem Beruf zu sein, ohne das fragile männliche Ego zu verletzen. In Kapiteln wie »Wie du dein Bewerbungsgespräch rockst, ohne zu übertreiben«, »Wie du wie ein Mann sprichst, aber trotzdem als Frau wahrgenommen wirst« oder »Wähle dein eigenes Abenteuer: Willst du erfolgreich sein oder gemocht werden?« gibt Cooper hilfreiche Tipps zum richtigen Büro-Outfit, Ratschläge für mehr Authentizität (das wahre Ich verstecken!) und enthüllt dabei die doppelten Standards die im Berufsleben noch immer für Männer und Frauen gelten. Wenn alle Ratschläge sonst fehlschlagen, gibt es im Buch drei heraustrennbare Schnurrbärte, die es Frauen ermöglichen, wie ein Mann zu wirken, was dann sehr wahrscheinlich doch noch zu einer schnellen Beförderung führt. Autorin Sarah Cooper ist Schriftstellerin, Comedian, Rednerin und Bestsellerautorin. Sie begann ihre Comedy-Karriere, als sie für Unternehmen wie Yahoo und Google als UX-Designerin arbeitete – dort wurde sie nicht nur mit kostenlosem Mittagessen versorgt, sondern vor allem mit jeder Menge Material für ihre satirischen Betrachtungen zur modernen Arbeitswelt. Sarah ist die Erfinderin des Blogs TheCooperReview.com, der mehr als 100.000 Leser pro Monat anzieht. Ihre Lippensynchronisation von Donald Trump machte sie zum Internetstar, wodurch sie kürzlich sogar ihre eigene Netflix-Show erhielt. Sarah lebt in New York City mit einem Typen namens Jeff.


 „Schon lange nicht mehr so sehr über etwas so Trauriges gelacht. Danke, Sarah Cooper!“

Emilia von Senger, Buchhandlung She said

„Extrem unterhaltsam entlarvt Sarah Cooper die doppelten Standards, die für Männer und Frauen im Berufsleben gelten – das ist augenzwinkernde Volksbildung und ein großes Vergnügen zugleich. Ich möchte, dass so viele Menschen wie möglich dieses Buch lesen.“

Dr. Wiebke Ankersen, Geschäftsführerin AllBright Stiftung

„Augenöffnend, brillant und witzig.“

Pia Schumacher, Ärztin Charité Berlin

Wie du erfolgreich wirst, ohne die Gefühle von Männern zu verletzen

Das wahrscheinlich wichtigste Buch für Frauen in der Arbeitswelt

erscheint am 8. März 2021
Preis: 24 EUR (D/A/CH)
Autorin: US-Komikerin Sarah Cooper
Übersetzung: Anna Dushime
Verlag: Mentor Verlag Berlin


„Stadtgeschichten – Leben zwischen NS Zeit und nationalsozialistischem Untergrund“

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Das neue online Kurzfilm-Projekt von Künstler an die Schulen in Kooperation mit dem Stadtmuseum Ingolstadt startet am 9. März 2021 via Zoom. Dafür werden noch Teilnehmer*innen gesucht. Das Projekt ist für Menschen im Alter von 14 bis 94 Jahren offen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Inhaltlich fokussiert das Projekt auf drei Schwerpunktthemen: Technik, Stadtgeschichte, Kurzfilm Dreh. Um online kreativ arbeiten zu können und eigene kurze Filme mit der eigenen Handy Kamera entwickeln zu können, braucht es ein gewisses technisches Knowhow. Die Filme werden sich inhaltlich mit dem Thema NS-Zeit in Ingolstadt und den rechtsradikalen Strömungen in unserer Gesellschaft heute auseinandersetzen. Ute Lottes vom Stadtmuseum wird den Teilnehmer*innen die NS Zeit in Ingolstadt näherbringen. Ein Hauptaugenmerk liegt auch auf den blauen Stelen von Dagmar Pachtner in der Innenstadt. Am Schluss soll aus der ganz persönlichen Sicht, auf dieses Thema, und der eigene Bezug dazu kreativ in einem Kurzfilm verarbeitet werden. Dies wird von Theaterpädagogin und Schauspielerin Nicole Titus angeleitet. Hier lernen die Teilnehmer*innen wie man ein Drehbuch entwickelt, Regie führt und den Film auch schneidet. Sie erhalten auch eine Einführung in den Bereich „Acting For Film“. Für den Bereich Film-Ausstattung konnte Kunsttherapeutin Ute Dungel gewonnen werden. So können auch die Requisiten und Kostüme für den eigenen Film selbst hergestellt werden. Der Kurs findet einmal pro Woche statt und dauert bis 30. September 2021. In den Sommerferien findet nichts statt. Auch wenn das Projekt erstmal inhaltlich auf Ingolstadt fokussiert, ist es für Menschen aus verschiedenen Nationen und Regionen offen. Das ist das Schöne an digitalen Workshops: die Teilnehmer*innen können sich aus verschiedenen Ländern „zuschalten“. Während die Ingolstädter*innen sich kritisch mit der Vergangenheit und Gegenwart von Ingolstadt beschäftigen, setzen sich die Teilnehmer*innen aus anderen Regionen und Ländern kritisch mit der NS Vergangenheit und rechtsradikalen Strömungen ihres Wohnortes auseinander. Die Ergebnisse fließen dann zusammen.


Weitere Informationen sowie alle Details für die Anmeldung finden Sie unter: https://nicoletitus.at/stadtgeschichten-online-kurzfilm-kurs/ . Für Fragen steht Projektleitung Nicole Titus per E-Mail nicole@nicoletitus.de oder telefonisch unter 0841/99373424 zur Verfügung.

Das Projekt erhält Förderergelder vom Fonds Soziokultur aus dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) „NEUSTART KULTUR“ und wird von der Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt sowie dem Jugendmigrationsdienst unterstützt.

Klimakrise, Artensterben, Burn-out – alles eine Frage der Zeit

Zeitnot und Hektik prägen unsere Gesellschaft. Wir kämpfen gegen alles Langsame oder Pausierende, oft bis zur Erschöpfung. Dafür zahlt nicht nur der Mensch, sondern auch die Natur einen hohen Preis. Unsere Beschleunigungs- und Nonstop-Gesellschaft und die Gleichsetzung von Zeit mit Geld forcieren die ökologische Krise. In ihrem neuen Buch erklären der bekannte Physiker und Philosophieprofessor Harald Lesch, der Zeitexperte Karlheinz A. Geißler und der Zeitberater Jonas Geißler, warum das so ist – und wie es besser gehen könnte. Unter dem Titel »Alles eine Frage der Zeit. ›Zeit ist Geld‹-Logik Mensch und Natur teuer zu stehen kommt« (ET 16.03.2021) haben sich die Autoren auf eine gemeinsame Reise in die Geschichte und Gegenwart unseres Umgangs mit der Zeit begeben. Sie zeigen auf, wie drastisch sich unser Leben mit der Verbreitung der mechanischen Uhr geändert hat und wie eng die Uhrenlogik und die damit einhergehende Ökonomisierung von Zeit mit den rapide zunehmenden ökologischen Krisen zusammenhängen.

»Erst wenn man die Dimension der Zeit genauer betrachtet, versteht man auch die Stellung des Menschen in der Natur und all die Miseren, die er dort anrichtet.«

Anhand zahlreicher Beispiele beschreibt das Buch, wie sehr der Mensch durch permanente Beschleunigung und Zeitverdichtung auch den Ressourcenverbrauch weiter anheizt. Zugleich erläutert es die Vielfalt an Zeitformen, die in der heutigen »Monokultur der Beschleunigung« unterzugehen drohen: den Sinn für ein angemessenes (Lebens-)Tempo, für das Langsame als Gegengewicht zum allzu Schnellen, die stabilisierende Funktion von Wiederholungen und Ritualen oder den Wert des Wartens und der Pause.

»Verändern wir unser Verhältnis und Verständnis von Zeit«, so die Aufforderung und Einladung der Autoren in ihrem Vorwort, »dann fördern wir auch die Zukunftsfähigkeit unserer Lebensformen.«

In ihrem unterhaltsam geschriebenen Buch zeigen sie Wege in eine vielfältige Zeitkultur auf, in der das Diktat der Verrechnung von Zeit in Geld überwunden ist und wir nicht länger uns und unsere Umwelt verschleißen.


Alles eine Frage der Zeit

Warum die „Zeit ist Geld“-Logik Mensch und Natur teuer zu stehen kommt

272 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-96238-248-3, 20,00 € (D). Auch als E-Book erhältlich. Erscheint im oekom Verlag


Autoreninfos:

Harald Lesch ist Physiker, Naturphilosoph, Autor und Fernsehmoderator (unter anderem für Abenteuer Forschung, Leschs Kosmos und die Terra-X-Reihe Faszination Universum). Der Autor zahlreicher Bestseller lehrt als Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität München und als Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München.


Karlheinz A. Geißler ist einer der bekanntesten Zeitforscher der Gegenwart. Er studierte Philosophie, Ökonomie und Pädagogik und war von 1975 bis 2006 Professor für Wirtschafts- und Sozialpädagogik an der Universität der Bundeswehr in München. Er hat zahlreiche Bücher zum Thema Zeit publiziert und ist ein gefragter Interviewpartner.


Jonas Geißler ist als Speaker, Facilitator und (Zeit-)Berater für verschiedene Organisationen tätig, unter anderem mit dem Zeitberatungsinstitut timesandmore. Er ist außerdem Mitgründer der MANEMO eG, die Beratung zu nachhaltigen Formen des Wirtschaftens anbietet. Zuletzt erschien von ihm im oekom verlag »Time is honey«. Mehr auf www.timesandmore.com und www.manemo.de

Nachhaltiger Genuss aus der Region

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ZONTA-Club Ingolstadt veranstaltet ein virtuelles Produkt Tasting per Zoom-Meeting mit zwei Unternehmerinnen aus der Region und unterstützt damit gleichzeitig zwei lokale Künstlerinnen, die Corona bedingt aktuell keine Einnahmen haben.

Der Zonta Club Ingolstadt lädt ein zu einem virtuellen Tasting am Freitag, 5. März ab 19 Uhr ein. Der Abend steht unter dem Titel „Nachhaltiger Genuss aus der Region“. Zwei Stunden lang stehen die Produkte von zwei jungen Unternehmerinnen im Mittelpunkt: Der deutsche Cider von Dr. Andrea Funk von DECIDER aus Tauberfeld und die Kakao- und Schokoladeprodukte von Corinna Camacho Angeles von Dos Estaciones aus Beilngries.

Das Tasting ist mit einer Benefizaktion verknüpft, die den geplanten Projekten zweier lokaler Künstlerinnen zu Gute kommt: Katharina Kramer, Tanz- und Musikpädagogin und Sabine Schäffer, Tanzkünstlerin, Choreographin und Atem- und Körpertherapeutin.


Einfach anmelden, 10 Euro spenden und auf weitere Instruktionen warten! Anmeldung per Mail an info@zonta-ingolstadt.de. Der Zoom-Einwahllink und alle weiteren Informationen werden nach Anmeldung verschickt.


Das Tasting

Nachhaltig, regional, sozial engagiert, die Situation von Frauen verbessernd – damit passen sowohl Dr. Andrea Funk als auch Corinna Camacho Angeles hervorragend zu einer Benefizaktion des Zonta-Clubs Ingolstadt. Im virtuellen Tasting stellen beide nicht nur ihre Produkte, sondern auch die Geschichte ihrer jungen Unternehmen und ihr soziales Engagement vor.

Die Teilnehmer verkosten zunächst unter Anleitung von Andrea Funk vier unterschiedliche Decider-Varianten – deutscher Cider von schützenswerten Streuobstwiesen ohne künstliche Zutaten, Zucker oder Geschmacksverstärker.

Außerdem stellt Andrea Funk das soziale Projekt in Nigeria vor, das DECIDER unterstützt.

Danach stehen drei Sorten nachhaltige Single-Farm-Schokolade und gebrannte Kakaonibs von Corinna Camacho Angeles von Dos Estaciones aus Beilngries im Mittelpunkt. Für ihre biologische Schokolade wird der Kakao im Direktbezug von einer kleinen Plantage in Peru geliefert. Sie wird erklären, wie der Kontakt zu dieser Farm zustande kam und wie ihr Unternehmen Kakao-Bauern in Peru unterstützt. Im Tasting-Paket enthalten ist außerdem ein Kakaoschalentee, der nicht verkostet wird.


Die Benefizaktion

Mit der Anmeldung bei info@zonta-ingolstadt.de wird um eine Spende von 10 Euro gebeten. Der Zonta-Club Ingolstadt will zwei lokale Künstlerinnen fördern, die Corona bedingt aktuell keine Einnahmen haben. Beide planen für die Zeit nach Corona Projekte, die die Autonomie und Selbstbestimmtheit von Mädchen und jungen Frauen fördern. Sie unterstützen damit auch die Ziele von Zonta.

Der Freundeskreis des Zonta-Club Ingolstadt wird die Spenden aufrunden auf einen Betrag von 1.000 Euro pro Künstlerin.


Katharina Kramer arbeitet seit fünf Jahren als freiberufliche Tanz-und Musikpädagogin in Ingolstadt, auch mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung. Im aktuell geplanten Projekt sollen Kinder und Jugendliche nach Corona Nähe und Distanz künstlerisch aufarbeiten und Berührungen über elektronische Klangerzeuger hörbar gemacht werden.


Sabine Schäffer ist Tanzkünstlerin, Choreografin, Atem und Köpertherapeutin. Sie leitet seit 2006 die Tanz-und Kulturwerkstatt in Ingolstadt. Nach Corona plant sie ein Tanztheaterprojekt mit Mädchen aus sozial und bildungsschwachen Familien zum Thema „Das bin ich“.