SCHOKO-BIRNEN-CLAFOUTIS MIT KARAMELLSAUCE

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ZUTATEN für den Teig:
4 Eier
100 g Zucker
150 g Mehl
1 Prise Salz
3 Esslöffel Backkakao
100 g Butter, geschmolzen
200 ml Milch
3 reife Birnen

ZUTATEN für die Karamellsauce:
250 g Puderzucker
2 Teelöffel Wasser
200 ml Sahne (Doppelrahmstufe)
1 Teelöffel Salz

DIE PERFEKTE KOMBINATION
AUS SCHOKOLADE UND SÜSSEM BIRNENAROMA

Der Clafoutis ist ein typisch französischer Kuchen, der mit einfachsten Zutaten gebacken werden kann.

ZUBEREITUNG: Für den Clafoutis-Teig zunächst die Eier und den Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Dann das Mehl, das Salz und den Kakao schrittweise unterrühren, bis ein homogener Teig entsteht. Zum Schluss die geschmolzene Butter und die Milch einrühren und beiseitestellen. Den Ofen auf 200 °C (Umluft: 280 °C, Gasherd: Stufe 6) vorheizen. Die Birnen schälen, das Kernhaus entfernen und halbieren. Nun eine Auflaufform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Dann den Clafoutis-Teig hineingeben und die Birnen mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig legen. Im vorgeheizten Backofen für ca. 40 Minuten backen. Während der Clafoutis im Ofen ist, wird die Karamellsauce zubereitet. Dazu Zucker und Wasser in einem kleinen Topf auf mittlerer Hitze zum Köcheln bringen. Für ca. 5 Minuten karamellisieren lassen. Sobald der Zucker eine goldbraune Färbung annimmt, den Topf vom Herd nehmen und die Sahne vorsichtig mit einem Kochlöffel unterrühren. Nun noch das Salz dazugeben und vermengen, in ein Einmachglas füllen und abkühlen lassen. Den Clafoutis zum Servieren mit ein wenig Karamellsauce beträufeln oder die Sauce zum Clafoutis reichen.

Foto: © www.lecreuset.com

Tipp: Die übriggebliebene Karamellsauce kann in einem Einmachglas an einem trockenen Ort aufbewahrt werden. Sie schmeckt nicht nur zu Clafoutis, sondern auch als Brotbelag oder warm auf Crêpes.

QUELLE: TrendXpress.org, Rezept: LE CREUSET, Zubereitungszeit: 1 Stunde, Portionen: 6

SALZKARAMELL

Süß, klebrig und etwas ganz Besonderes! Dieses einfache Karamellrezept eignet sich perfekt für eine Karamellsauce zum Beispiel für Eis oder als köstliche Füllung für Desserts.

ZUTATEN:
150 g Zucker • 2 EL Wasser
200 ml Sahne, Doppelrahmstufe
80 g gesalzene Butter, gewürfelt
1 TL Meersalz (Fleur de Sel)

Foto: © shutterstock.com

ZUBEREITUNG: Zuerst den Zucker und das Wasser in den Topf geben. Bei mittlerer Hitze für 4–5 Minuten erwärmen. Dabei ständig beobachten, damit der Zucker nicht verbrennt. Sobald das Karamell eine schöne goldene Farbe hat, vom Herd nehmen. Vorsichtig die Sahne zugeben – dabei sollten ein paar Blasen entstehen – und mithilfe eines Teigschabers aus Silikon vermengen. Bei niedriger Hitze wieder auf den Herd stellen und anschließend die Butter zugeben. Umrühren, bis die Butter vollständig geschmolzen ist und sich ein glattes Karamell bildet. Zum Schluss das Meersalz einstreuen und abkühlen lassen.

QUELLE: TrendXpress.org, Rezept: LE CREUSET, Zubereitungszeit: 1 Minuten, Portionen: 2

KRIPPENQUIZ & GEWINNSPIEL IM WEIHNACHTLICHEN EICHSTÄTT

Die barocke Bischofsstadt stimmt mit besonderen Aktionen auf besinnliche Adventszeit ein…

Ganz Eichstätt ist hell erleuchtet: Überall glitzert und funkelt es, auf vielen Plätzen erstrahlen geschmückte Weihnachtsbäume und in den Straßen der barocken Altstadt verbreiten warme Lichter stimmungsvollen Glanz. Auch in den Eichstätter Geschäften geht der Weihnachtszauber weiter. In ausgewählten Läden gibt es Kunsthandwerk, Töpferwaren, Selbstgemachtes, Schmuck, Besonderes aus Filz, Zinn oder Holz, Seifen, Dekoartikel, Spirituosen, Kaffee und selbstgemachte Lebkuchen. Bei einem Einkaufsbummel in weihnachtlicher Atmosphäre findet jeder das passende Geschenk!

Und nicht nur das: Wer zwischen dem ersten Advent und Heilig Dreikönig bei drei von ca. 30 teilnehmenden Geschäften etwas einkauft, kann beim Weihnachtsgewinnspiel von proEichstätt mitmachen. Unabhängig vom Wert erhält man im Geschäft jeweils einen Stempel auf ein Stempelkärtchen, mit dem man an der Verlosung teilnimmt. Auf die Gewinner warten viele tolle Preise, unter anderem ein Wellnesswochenende im Hotel Schönblick.

Eine Krippe des Mörnsheimer Krippenbaumeisters Klaus Henle gibt es beim Krippenquiz zu gewinnen: In den Geschäften der Alt- und Spitalstadt sind etwa 30 unterschiedliche Krippen ausgestellt – alpenländische, fränkische, aber auch orientalische und Wurzel- oder Ruinenkrippen; nun heißt es staunen und aufmerksam sein beim Weihnachtseinkauf auf dem Krippenweg. Stempelkarte und Flyer zum Krippenquiz liegen in den teilnehmenden Geschäften aus.

LOCAL SHOPPING

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Wir sind weiterhin wie gewohnt für Sie da!

ERLEBE DEINE STADT: Natürlich ist es bequemer, seine Einkäufe mit einem Klick im Internet zu tätigen, aber ist das wirklich klug oder nachhaltig? Werden Sie zum LOCAL HERO! Der Einzelhandel hat trotz CORONA für Sie geöffnet und punktet mit Beratung und echtem Einkaufsgefühl.

#against corona

ARMEEMUSEUM INGOLSTADT IM LOCKDOWN

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Das Bayerische Armeemuseum in Ingolstadt ist eines der großen militärhistorischen Museen in Europa. Der Schwerpunkt der Sammlungen liegt auf Bayern in seinem europäischen Kontext. Sie reichen vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart. Die Aufgabe des Bayerischen Armeemuseums ist, auf der Grundlage seiner Sammlungen, die kritische und historisch genaue Reflexion von Militär und kriegerischer Gewalt in der Geschichte und ihrer Auswirkungen auf Mensch, Gesellschaft und Staat. Im neuerlichen Lockdown light sind im November wieder alle Gebäude geschlossen, aber von Stillstand kann keine Rede sein, wie Redakteurin Petra Volkwein im Gespräch mit dem Direktor des Bayerischen Armeemuseums in Ingolstadt, Dr. Ansgar Reiß, herausfand. „Nein, es ist bei uns tatsächlich kein Stillstand – weder jetzt noch im Frühjahr. Beim ersten Lockdown mussten wir das Museum für neun Wochen schließen und haben bis jetzt keine Veranstaltungsaktivitäten mehr entfaltet. Es gibt momentan keine Führungen für Gruppen, speziell auch für Schüler*innen mehr, was uns besonders schmerzt. Was für das Museum eine große Rolle spielt, ist flachgefallen, aber hinter den Kulissen ging es natürlich unermüdlich weiter.“

Gewähren Sie uns einen Blick hinter diese Kulissen? „Das Projekt dieses Jahres ist das erneute Aufstellen des osmanischen Zeltes, also des kleinen Türkenzeltes. Es ist als Teil unserer Sammlung sicherlich vielen Ingolstädter und Besuchern des Hauses in Erinnerung – ein zwölfeckiges, außen rotes Zelt, ziemlich reich geschmückt. Wir haben es im Vorfeld der Landesausstellung 2015 abgebaut und nun wird wieder aufgestellt.“

Momentan weiß man nie, ob man seinen Zeitplan einhalten kann, aber was wäre Ihr Wunschtermin für eine Präsentation?„Mit den Wunschterminen ist das so eine Sache. Unser Ziel ist momentan, das Zelt noch vor der Weihnachtspause zu präsentieren, aber wir haben bei diesem Projekt tatsächlich viele Abhängigkeiten zwischen Bau, Plänen und verschiedenen Ausschreibungen, die wir selber machen mussten – der Zeitplan wackelt ein wenig, aber bis zur Weihnachtspause ist realistisch.“

Sie haben in der Vergangenheit sehr viel investiert, sei es in die hervorragende Beleuchtung oder auch in die modernen Vitrinen, das ist alles auch ein Kostenfaktor. Nun kommen weniger Besucher, während der Zeit der Schließung keine, wie kann man dieses Problem pekuniär und kreativ lösen? „Finanziell ist es so, dass gerade die Museen, die stark von Touristen besucht werden, große Verluste eingefahren haben, zum Beispiel die Gemäldesammlungen in München. Bei uns in Ingolstadt ist die Situation ein wenig anders. Wir haben viele Besucher aus der Region und die besuchen das Museum weiterhin recht rege. Was bei uns ausgefallen ist, ich hatte es schon angesprochen, sind speziell die Schulkassen. Allerdings zahlen Schulklassen ohnehin keinen Eintritt, somit haben wir auf der Einnahmenseite keine dramatischen Einbußen. Wir sind als staatliches Museum tatsächlich von der Regierung aufgefordert worden, tendenziell eher Rücklagen zu bilden und uns nicht darauf zu verlassen, dass der Haushalt im kommenden Jahr so gut sein wird wie im laufenden Jahr. Insofern sind auch an unserem Himmel dunkle Wolken aufgezogen.“

Wie sieht es denn mit den Bundeswehrsoldaten aus, die sich busweise in Ingolstadt mit Militärgeschichte vertraut machen? „Auch hier ist weitestgehend Flaute angesagt. Fast alle Institutionen, die im weitesten Sinne „Bildung machen“, veranstalten im Moment keine Exkursionen mehr, gehen nicht auf Fahrt, das ist allgemein ganz stark zurückgeschraubt worden. Zu den Veranstaltungen muss ich sagen, dass ich im Museum sehr zurückhaltend war, weil ich mir gesagt habe, Veranstaltungen sind für Musiker, für Schauspieler einfach essentiell, wir als Museum stehen da nicht im Vordergrund. Die wenigen Dinge, die überhaupt stattfinden können, gehören den performativen Künsten. Wir können unsere Sammlungen ja auch so zeigen.“

Kinder schreiben zu Weihnachten einen Wunschzettel. Gibt es verborgene oder offensichtliche Wünsche für Ihr Museum, das kommende Jahr betreffend? „Auch wir wünschen uns natürlich wieder einen lebendigen Besuch, vor allem Austausch, Diskussionen, Gespräche vor Ort, vor Objekten in den Museumsräumen. Das fehlt und ist schmerzlich. Wir werden weiter daran arbeiten, immer neue Räume zu öffnen und zugänglich zu machen. Meine Hoffnung ist auch, dass in dieser kritischen Zeit vielleicht ein Museum eher als geschützter Bereich empfunden wird, wo man in Ruhe und ohne Besuchermassen die Exponate und die Schönheit der Räumlichkeiten im Neuen Schloß genießen kann. Das ist auch etwas, was man wieder lernen sollte!

GESCHENKIDEE: VERSCHENKEN SIE DIESES JAHR
ZU WEIHNACHTEN DOCH EINFACH MAL EINTRITTSKARTEN FÜRS MUSEUM…

ANMERKUNG: Das Gespräch wurde vor der erneuten Schließung der Museen im November 2020 geführt.

TEXT: Petra Volkwein, FOTOS: Luise Wagener

ORDER & EAT LOCAL

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In lokalen Restaurants bestellen und zu Hause genießen!

ESSEN TO GO gibt es schon lange – im Lockdown ist es für Gastronom*innen allerdings die einzige Möglichkeit, sich über Wasser zu halten. Sie wollen Ihr Lieblingsrestaurant auch in Zukunft noch besuchen können? Dann bestellen Sie ESSEN TO GO, lassen Sie sich alles nach Hause liefern oder holen Sie es selber ab. Es lohnt sich doppelt, denn Sie sparen sich nicht nur das Kochen, sondern tragen dazu bei, dass wir auch in Zukunft noch eine lebendige Gastroszene haben. Werden auch Sie zum LOCAL HERO und unterstützen Sie Ihre LIEBLINGSGASTRONOMEN in der Region!

#against corona – wir entscheiden heute, wie wir morgen leben!

FLÜGEL FÜR MEHR SOLIDARITÄT

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THE ORIGINAL „GLOBAL ANGEL WINGS PROJECT“ JETZT AUCH IN INGOLSTADT

Die Künstlerin Colette Miller hat weltweit Flügel gemalt – in Kenia, Australien, England, Japan, Frankreich, Kuba, Juarez (Mexiko), Dubai, Taiwan… und viele in den USA. Sie gründete 2012 das „Global Angel Wings Project“ in den Straßen von Los Angeles, der Stadt der Engel, um die Menschheit daran zu erinnern, dass wir alle Engel der Erde sind. Versinnbildlicht durch zwei interaktive Flügel in Menschengröße, vor denen man sich fotografieren lässt und so Teil des Kunstwerks wird. „Das Projekt holen wir nach Ingolstadt“, beschloss w2w möbelsysteme und nahm im Oktober 2019 Kontakt mit dem Stadtjugendring Ingolstadt, genauer mit der Jugend Graffiti Gruppe der Fronte79 auf. Es entstand die Ingolstädter Variante „Flügel für mehr Solidarität“, auch Colette Miller gab ihr Okay und so konnte es losgehen. Im w2w Showroom im Oldtimer Hotel in Ingolstadt thront jetzt ein stylisches Graffiti-Flügelpaar in Blau vor schwarzem Hintergrund als sichtbares Zeichen für mehr Mitmenschlichkeit und Solidarität, gegen Diskriminierung und rassistischen Hass! Für die Promotion konnten noch zwei regionale Firmen gewonnen werden: Das Start-up Mirrads stellte einen interaktiven Spiegel zur Verfügung, den die Designagentur schnellervorlauf gmbh mit einer unterhaltsamen „Gebrauchsanweisung“ für das zu schießende Selfie mit anschließendem Social-Media-Post bestückte – übrigens alles zum Nulltarif. Mit „Flügel für mehr Solidarität“ soll auch etwas Gutes getan werden, die Jugendlichen haben eine schicke Spendenbox in Form einer Spraydose mit Engelsflügeln kreiert. Die steht nun bereit und wartet auch auf Ihre Spende, die zu 100 Prozent der gemeinnützigen Jugendarbeit der Fronte 79 zugute kommt.

Verbesserte Wegweiser zu genussvollen Radtouren

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NEU AUFGELEGTE RADWEGEKARTE DER TOURIST-INFORMATION EICHSTÄTT

Druckfrisch und voller Infos präsentiert sich die neue Radwegekarte „Radeltouren rund um Eichstätt“. Für die Neuauflage wurde die Karte in mehreren Punkten verbessert – und das wiederum ist optimal, um in und um Eichstätt einen aktiven Herbst im Naturpark Altmühltal zu erleben. „Die Radkarte gehört zu den Infoflyern, die bei uns am meisten nachgefragt werden“, erklärt Eichstätts Tourismus-Chef Lars Bender. „Momentan verzeichnen wir zudem einen richtigen Radelboom, bedingt durch den vermehrten Urlaub in Deutschland sowie durch die vergangenen noch richtig sommerlichen Wochen.“ Damit kommt die Neuauflage der Eichstätter Radkarte, die auf einer neuen und besseren Kartengrundlage basiert, genau zur richtigen Zeit.

Zehn Touren, die ebenfalls überarbeitet wurden, stellt die Karte vor. Darunter sind fünf Rundtouren: die „Römerrundtour“ (44 Kilometer), die zum Römerkastell in Pfünz und der Villa Rustica in Möckenlohe führt, die „2-Täler-Tour“ (41 Kilometer) durchs Altmühl- und Urdonautal, die Route „Ins Anlautertal und Altmühltal“ (64 Kilometer) und die „3-Täler-Tour“ (60 Kilometer), die das Urdonautal mit dem Schutter- und dem Altmühltal verbindet. Die fünfte Rundtour ist der „Georadweg Altmühltal“. Offiziell ausgeschildert und eröffnet wird der 51 Kilometer lange Weg, auf dem sich die Erdgeschichte der Region offenbart, zwar erst 2021, mit der Streckenbeschreibung und anhand der Karte kann man sich jedoch schon jetzt gut zurechtfinden.

Eine Streckenbeschreibung erläutert übrigens alle Wege der Karte – genauso zeigt sie Höhenprofile und Markierungen der jeweiligen Tour und listet besondere Höhepunkte und Sehenswürdigkeiten an der Strecke auf. Im Infoteil finden Aktive alles rund ums Rad in Eichstätt, darunter Infos zum Radverleih „Rentamania“, zum „Stromtreter“-E-Bike-Netz oder zum Radtransport mit dem Freizeitbus. Erhältlich ist die kostenlose Karte „Radeltouren rund um Eichstätt“ bei der Tourist-Information Eichstätt. Sowohl die Karte als auch die GPX – Dateien der einzelnen Routen stehen unter www.eichstaett.de/radeln zum Download bereit.

Mehr Infos: Tourist-Information Eichstätt, Domplatz 8, 85072 Eichstätt, Telefon 8421/6001-400, Fax: 08421/6001-408, www.eichstaett.de, E-Mail: tourismus@eichstaett.de

KONKRET WEIBLICH

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AUSSTELLUNG VOM 19.09. –19.12.2020
GALERIE HAAS, TILLY HAUS INGOLSTADT

„Konkrete Frauen“ ist das Jahresthema der Galerie für 2020, durch Corona gab es einige Verschiebungen. Nun ist es aber wieder soweit: die Galeristin Mariette Haas stellt sechs Künstlerinnen mit deren konkreten Positionen aus.

GISELA HOFFMANN, von der auch eine Außenarbeit am Museum für Konkrete Kunst und Design in Ingolstadt zu sehen war, überrascht nach den textilen Arbeiten in der letzten Ausstellung nun mit einer spannungsvollen zweidimensionalen Arbeit in Schwarz und Weiß. Der Betrachterin sind durch die Bewegung vor dem Objekt unzählige Blickwinkel offenbart. Hintersinnig das Multiple „du hast die uhr – ich habe die zeit“ in drei verschiedenen Farben, jeweils 10 Exemplare aus Acryl. Ein perfektes Geschenk für den ge-stressten Homeoffice-Menschen!

ILSE ABERER aus Dornbirn ist mit 8 technisch perfekten und spannungsgeladenen Arbeiten ver-treten. Die in Vorarlberg Lebende zeigt geometrische Körper und gewährt Einblicke in ungewöhnliche Farb-spalten.

CHRISTIANE GRIMM lebt in Heidelberg. Die optischen Effekte ihrer beiden gezeigten Werke scheinen das Auge der Betrachterin zu trügen. Die Materialien ihrer Architekturen sind so angeordnet, dass sich in den Körpern die übereinanderliegenden Schichtungen klaren Linien entziehen. Mit dem Ändern des Standpunktes wechselt auch die Lebendigkeit des Bildes und ein neues scheint auf. Eine phantastische Täuschung der Augen.

RITA ROHLFING lebt in Köln. Die beiden monochromen Tafelbilder in der Galerie erscheinen wie Objekte und vermitteln eine Dreidimensionalität. Eine Rezensentin schreibt: Es wirkt, als wölbe sich die Bildfläche in den Raum hinein, ihre Tafelbilder sind also weder reines Wandbild, noch Skulptur, sondern sind sie der Ausdruck der gattungsübergreifenden Arbeitsweise der Künstlerin.

REGINE SCHUMANN lebt und arbeitet in Köln. Ihre Acrylglas-Körper aus farbigem und fluoreszierendem Material scheinen zu leuchten, und das lediglich durch das einfallende Tageslicht. Das Leuchten und die Farbigkeit erzeugen eine fröhliche Stimmung beim Betrachter, da sage niemand, dass diese Kunst nicht Gefühle erzeugt! Auch die 5 Wandtafeln, gezeigt im selben Ausstellungsraum, strahlen einem entgegen.

Die in Liechtenstein geborene HANNA ROECKLE lebt und arbeitet in der Schweiz. Nach einer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Zürich und der Tätigkeit als Lehrerin arbeitet sie seit 1994 als freischaffende Künstlerin. Ihre in den Galerieräumen gezeigten Wandobjekte sind geheimnisvolle Figurinen, die im Licht und mich bewegend, mir changierende Farben vorspiegeln, das sollten Sie sich selber ansehen! Außerdem muss ein wenig Geheimnis bleiben, denn die Künstlerin wird 2021 mit weiteren Werken in der Galerie Haas zu sehen sein.

SECHS HORIZONTE

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SONDERAUSSTELLUNG VOM 4. OKTOBER – 22. NOVEMBER 2020
IN DER STÄDTISCHEN GALERIE IM PFLEGSCHLOSS

Hinter dem Titel stehen sechs Frauen, sechs Künstlerinnen aus verschiedenen Teilen Deutschlands. Sie alle hatten vor zwei Jahren an der Akademie Faber-Castell in Stein bei Nürnberg die Meisterklasse unter der Leitung von Markus Kronberger absolviert und bereits einige Male zusammen ausgestellt. Nun haben sie sich erneut zusammengefunden, um ihre neuesten Arbeiten in Schrobenhausen zu zeigen.

Beeindruckend ist die Vielfalt der künstlerischen Positionen, die jeweils von einer ganz eigenen und authentischen Handschrift geprägt sind. Die Künstlerinnen kommen meist aus anderen Berufen, beschäftigen sich aber schon seit vielen Jahren mit Kunst, nachdem sie ihre kreativen Seiten entdeckt haben. Silvia Hahns Arbeiten titeln mit „sinnlichT“. Sie sind gedanklich mit dem Thema Sinnlichkeit im Alter verbunden und versuchen, innere Erfahrungsprozesse wie Loslassen, Zulassen, Genießen, Ergreifen oder auch Verlassen sichtbar zu machen. Mit einem Mix aus Leinwand, Acrylfarbe und Upcycling-Produkten schafft Dagmar Laffert – eigens für Schrobenhausen – die Serie „Espressobecher, ein Stoff mit Suchpotential“. Angelica Nothas sammelt Fundstücke in der Natur und fängt diesen über Monate dauernden Prozess in ihren Bildern ein. Christa Mesch experimentiert mit Farbstiften und Steinpapier und entwickelt ihre eigene Technik, sie zeigt unterschiedlichste Variationen von Farbquadraten. Elisabeth Stromer zeigt Bild-Holz-Installationen, naturwissenschaftlich und farbästhetisch inspirierte Kunstwerke, die zum Teil spielerisch verändert werden können. Schließlich erinnert sich Steffi-Babett Wartenberg in Corona-Zeiten an ihre eigene eingeengte Jungend und ihren Freiheitsdrang. Für sie ist ihre Serie Solitude, die sich mit Felsformationen beschäftigt, Sinnbild von Festigkeit und Einsamkeit.

Die Ausstellung ist zugleich Auftakt der Paarkunst für die Stadt Schrobenhausen, die sich auch 2020 bei dem gemeinsamen Projekt mit der Stadt Aichach und weiteren Paaranrainern beteiligt.

Tango mit da Ziach

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Live-Musik im Bauerngerätemuseum

Eigentlich waren sie ja für die erste Jahreshälfte geplant, die fünf Konzerte aus der Reihe „Tango mit da Ziach“ im Bauerngerätemuseum Hundszell. Doch dann kam Corona dazwischen und alles war in Frage gestellt. Vier der fünf Konzerte konnten immerhin in den Herbst verlegt werden. Und nun ist es soweit, die Musikfreunde dürfen sich endlich wieder auf Live-Konzerte mit handgemachter Musik freuen! Den Auftakt macht am 27. Oktober (Dienstag!) das Südtiroler Trio Cordes y Butons. Der Name ist ladinisch und bedeutet „Saiten und Knöpfe“. Er steht für die Instrumente der drei Vollblut-MusikerInnen. Damit und mit ihren Stimmen entführen sie die Besucher in einen experimentellen Klangraum, der geographisch von Südtirol bis in den hohen Norden führt. Es entstehen musikalische Reisen zum Träumen. Mit der Housemusi (7. November), dem Duo Reiter & Gruber (14. November) und Anja Baldauf mit ihrem Ochestra Mondo (4. Dezember) folgen drei weitere Hochkaräter aus dem Bereich der Neuen Volksmusik und Weltmusik.

Karten im Vorverkauf gibt es beim Donaukurier Ticketservice und im Bauerngerätemuseum, Restkarten an der Abendkasse. Weil die Platzkapazität auf 80 Besucher je Konzert begrenzt ist, sollte man sich beeilen, eine der begehrten Karten zu ergattern. Infos zu den Veranstaltungen im Internet unter www.ingolstadt.de/bauerngeraetemuseum oder telefonisch unter 0841 / 305-1885 (oder 305-2859).