„Stadtgeschichten – Leben zwischen NS Zeit und nationalsozialistischem Untergrund“

,

Das neue online Kurzfilm-Projekt von Künstler an die Schulen in Kooperation mit dem Stadtmuseum Ingolstadt startet am 9. März 2021 via Zoom. Dafür werden noch Teilnehmer*innen gesucht. Das Projekt ist für Menschen im Alter von 14 bis 94 Jahren offen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Inhaltlich fokussiert das Projekt auf drei Schwerpunktthemen: Technik, Stadtgeschichte, Kurzfilm Dreh. Um online kreativ arbeiten zu können und eigene kurze Filme mit der eigenen Handy Kamera entwickeln zu können, braucht es ein gewisses technisches Knowhow. Die Filme werden sich inhaltlich mit dem Thema NS-Zeit in Ingolstadt und den rechtsradikalen Strömungen in unserer Gesellschaft heute auseinandersetzen. Ute Lottes vom Stadtmuseum wird den Teilnehmer*innen die NS Zeit in Ingolstadt näherbringen. Ein Hauptaugenmerk liegt auch auf den blauen Stelen von Dagmar Pachtner in der Innenstadt. Am Schluss soll aus der ganz persönlichen Sicht, auf dieses Thema, und der eigene Bezug dazu kreativ in einem Kurzfilm verarbeitet werden. Dies wird von Theaterpädagogin und Schauspielerin Nicole Titus angeleitet. Hier lernen die Teilnehmer*innen wie man ein Drehbuch entwickelt, Regie führt und den Film auch schneidet. Sie erhalten auch eine Einführung in den Bereich „Acting For Film“. Für den Bereich Film-Ausstattung konnte Kunsttherapeutin Ute Dungel gewonnen werden. So können auch die Requisiten und Kostüme für den eigenen Film selbst hergestellt werden. Der Kurs findet einmal pro Woche statt und dauert bis 30. September 2021. In den Sommerferien findet nichts statt. Auch wenn das Projekt erstmal inhaltlich auf Ingolstadt fokussiert, ist es für Menschen aus verschiedenen Nationen und Regionen offen. Das ist das Schöne an digitalen Workshops: die Teilnehmer*innen können sich aus verschiedenen Ländern „zuschalten“. Während die Ingolstädter*innen sich kritisch mit der Vergangenheit und Gegenwart von Ingolstadt beschäftigen, setzen sich die Teilnehmer*innen aus anderen Regionen und Ländern kritisch mit der NS Vergangenheit und rechtsradikalen Strömungen ihres Wohnortes auseinander. Die Ergebnisse fließen dann zusammen.


Weitere Informationen sowie alle Details für die Anmeldung finden Sie unter: https://nicoletitus.at/stadtgeschichten-online-kurzfilm-kurs/ . Für Fragen steht Projektleitung Nicole Titus per E-Mail nicole@nicoletitus.de oder telefonisch unter 0841/99373424 zur Verfügung.

Das Projekt erhält Förderergelder vom Fonds Soziokultur aus dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) „NEUSTART KULTUR“ und wird von der Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt sowie dem Jugendmigrationsdienst unterstützt.

Klimakrise, Artensterben, Burn-out – alles eine Frage der Zeit

Zeitnot und Hektik prägen unsere Gesellschaft. Wir kämpfen gegen alles Langsame oder Pausierende, oft bis zur Erschöpfung. Dafür zahlt nicht nur der Mensch, sondern auch die Natur einen hohen Preis. Unsere Beschleunigungs- und Nonstop-Gesellschaft und die Gleichsetzung von Zeit mit Geld forcieren die ökologische Krise. In ihrem neuen Buch erklären der bekannte Physiker und Philosophieprofessor Harald Lesch, der Zeitexperte Karlheinz A. Geißler und der Zeitberater Jonas Geißler, warum das so ist – und wie es besser gehen könnte. Unter dem Titel »Alles eine Frage der Zeit. ›Zeit ist Geld‹-Logik Mensch und Natur teuer zu stehen kommt« (ET 16.03.2021) haben sich die Autoren auf eine gemeinsame Reise in die Geschichte und Gegenwart unseres Umgangs mit der Zeit begeben. Sie zeigen auf, wie drastisch sich unser Leben mit der Verbreitung der mechanischen Uhr geändert hat und wie eng die Uhrenlogik und die damit einhergehende Ökonomisierung von Zeit mit den rapide zunehmenden ökologischen Krisen zusammenhängen.

»Erst wenn man die Dimension der Zeit genauer betrachtet, versteht man auch die Stellung des Menschen in der Natur und all die Miseren, die er dort anrichtet.«

Anhand zahlreicher Beispiele beschreibt das Buch, wie sehr der Mensch durch permanente Beschleunigung und Zeitverdichtung auch den Ressourcenverbrauch weiter anheizt. Zugleich erläutert es die Vielfalt an Zeitformen, die in der heutigen »Monokultur der Beschleunigung« unterzugehen drohen: den Sinn für ein angemessenes (Lebens-)Tempo, für das Langsame als Gegengewicht zum allzu Schnellen, die stabilisierende Funktion von Wiederholungen und Ritualen oder den Wert des Wartens und der Pause.

»Verändern wir unser Verhältnis und Verständnis von Zeit«, so die Aufforderung und Einladung der Autoren in ihrem Vorwort, »dann fördern wir auch die Zukunftsfähigkeit unserer Lebensformen.«

In ihrem unterhaltsam geschriebenen Buch zeigen sie Wege in eine vielfältige Zeitkultur auf, in der das Diktat der Verrechnung von Zeit in Geld überwunden ist und wir nicht länger uns und unsere Umwelt verschleißen.


Alles eine Frage der Zeit

Warum die „Zeit ist Geld“-Logik Mensch und Natur teuer zu stehen kommt

272 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-96238-248-3, 20,00 € (D). Auch als E-Book erhältlich. Erscheint im oekom Verlag


Autoreninfos:

Harald Lesch ist Physiker, Naturphilosoph, Autor und Fernsehmoderator (unter anderem für Abenteuer Forschung, Leschs Kosmos und die Terra-X-Reihe Faszination Universum). Der Autor zahlreicher Bestseller lehrt als Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität München und als Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München.


Karlheinz A. Geißler ist einer der bekanntesten Zeitforscher der Gegenwart. Er studierte Philosophie, Ökonomie und Pädagogik und war von 1975 bis 2006 Professor für Wirtschafts- und Sozialpädagogik an der Universität der Bundeswehr in München. Er hat zahlreiche Bücher zum Thema Zeit publiziert und ist ein gefragter Interviewpartner.


Jonas Geißler ist als Speaker, Facilitator und (Zeit-)Berater für verschiedene Organisationen tätig, unter anderem mit dem Zeitberatungsinstitut timesandmore. Er ist außerdem Mitgründer der MANEMO eG, die Beratung zu nachhaltigen Formen des Wirtschaftens anbietet. Zuletzt erschien von ihm im oekom verlag »Time is honey«. Mehr auf www.timesandmore.com und www.manemo.de

Nachhaltiger Genuss aus der Region

,

ZONTA-Club Ingolstadt veranstaltet ein virtuelles Produkt Tasting per Zoom-Meeting mit zwei Unternehmerinnen aus der Region und unterstützt damit gleichzeitig zwei lokale Künstlerinnen, die Corona bedingt aktuell keine Einnahmen haben.

Der Zonta Club Ingolstadt lädt ein zu einem virtuellen Tasting am Freitag, 5. März ab 19 Uhr ein. Der Abend steht unter dem Titel „Nachhaltiger Genuss aus der Region“. Zwei Stunden lang stehen die Produkte von zwei jungen Unternehmerinnen im Mittelpunkt: Der deutsche Cider von Dr. Andrea Funk von DECIDER aus Tauberfeld und die Kakao- und Schokoladeprodukte von Corinna Camacho Angeles von Dos Estaciones aus Beilngries.

Das Tasting ist mit einer Benefizaktion verknüpft, die den geplanten Projekten zweier lokaler Künstlerinnen zu Gute kommt: Katharina Kramer, Tanz- und Musikpädagogin und Sabine Schäffer, Tanzkünstlerin, Choreographin und Atem- und Körpertherapeutin.


Einfach anmelden, 10 Euro spenden und auf weitere Instruktionen warten! Anmeldung per Mail an info@zonta-ingolstadt.de. Der Zoom-Einwahllink und alle weiteren Informationen werden nach Anmeldung verschickt.


Das Tasting

Nachhaltig, regional, sozial engagiert, die Situation von Frauen verbessernd – damit passen sowohl Dr. Andrea Funk als auch Corinna Camacho Angeles hervorragend zu einer Benefizaktion des Zonta-Clubs Ingolstadt. Im virtuellen Tasting stellen beide nicht nur ihre Produkte, sondern auch die Geschichte ihrer jungen Unternehmen und ihr soziales Engagement vor.

Die Teilnehmer verkosten zunächst unter Anleitung von Andrea Funk vier unterschiedliche Decider-Varianten – deutscher Cider von schützenswerten Streuobstwiesen ohne künstliche Zutaten, Zucker oder Geschmacksverstärker.

Außerdem stellt Andrea Funk das soziale Projekt in Nigeria vor, das DECIDER unterstützt.

Danach stehen drei Sorten nachhaltige Single-Farm-Schokolade und gebrannte Kakaonibs von Corinna Camacho Angeles von Dos Estaciones aus Beilngries im Mittelpunkt. Für ihre biologische Schokolade wird der Kakao im Direktbezug von einer kleinen Plantage in Peru geliefert. Sie wird erklären, wie der Kontakt zu dieser Farm zustande kam und wie ihr Unternehmen Kakao-Bauern in Peru unterstützt. Im Tasting-Paket enthalten ist außerdem ein Kakaoschalentee, der nicht verkostet wird.


Die Benefizaktion

Mit der Anmeldung bei info@zonta-ingolstadt.de wird um eine Spende von 10 Euro gebeten. Der Zonta-Club Ingolstadt will zwei lokale Künstlerinnen fördern, die Corona bedingt aktuell keine Einnahmen haben. Beide planen für die Zeit nach Corona Projekte, die die Autonomie und Selbstbestimmtheit von Mädchen und jungen Frauen fördern. Sie unterstützen damit auch die Ziele von Zonta.

Der Freundeskreis des Zonta-Club Ingolstadt wird die Spenden aufrunden auf einen Betrag von 1.000 Euro pro Künstlerin.


Katharina Kramer arbeitet seit fünf Jahren als freiberufliche Tanz-und Musikpädagogin in Ingolstadt, auch mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung. Im aktuell geplanten Projekt sollen Kinder und Jugendliche nach Corona Nähe und Distanz künstlerisch aufarbeiten und Berührungen über elektronische Klangerzeuger hörbar gemacht werden.


Sabine Schäffer ist Tanzkünstlerin, Choreografin, Atem und Köpertherapeutin. Sie leitet seit 2006 die Tanz-und Kulturwerkstatt in Ingolstadt. Nach Corona plant sie ein Tanztheaterprojekt mit Mädchen aus sozial und bildungsschwachen Familien zum Thema „Das bin ich“.

ASAP Gruppe erhält Auszeichnung als „TOP Arbeitgeber“

Platz 3 in der Kategorie „Automobil und Zulieferer“

Der Entwicklungspartner der Automobilindustrie zählt auch im Jahr 2021 wieder zu den „TOP Arbeitgebern“ Deutschlands. In der Kategorie ‚Automobil und Zulieferer‘ belegt ASAP Platz 3 von 44 und in der Gesamtwertung Platz 36 von 1.000. Die Preisträger hat das Nachrichtenmagazin Focus in Kooperation mit Statista sowie den Berufsportalen Xing und Kununu ermittelt.

Platz 3 von 44 in der Kategorie „Automobil und Zulieferer“ und Platz 36 von 1.000 in der Gesamtwertung: Die ASAP Gruppe kann sich damit bereits zum sechsten Mal in Folge über eine hervorragende Platzierung als „TOP Arbeitgeber“ Deutschlands freuen. Die Unternehmensgruppe blickt in den vergangenen zehn Jahren auf eine nahezu einzigartige Entwicklung im Automotive Engineering zurück – über 1.250 Mitarbeiter arbeiten heute an zehn Standorten für ASAP. 2019 hatte die Unternehmensgruppe das größte Investitionsvolumen seit Unternehmensgründung für die technologische Ausrichtung in den Megatrends der Automobil-Industrie. Auch im Jahr 2020 hat ASAP trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen des Jahres eine Investitionssumme für seine technologischen Bereiche von gleicher Höhe wie im Jahr 2019 vermeldet. Über 90 Prozent des Investitionsvolumens gehen dabei zurück auf den kontinuierlichen Ausbau der Marktposition von ASAP im Bereich Absicherung E-Mobilität. „Neben der technologischen Ausrichtung des Unternehmens sind die Menschen bei ASAP ein wesentlicher Schlüssel zu unserem Erfolg“, so Michael Neisen, CEO der ASAP Gruppe.

„Mit ihrer Kompetenz, Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und Kundenorientierung tragen sie tagtäglich zum Unternehmenserfolg bei. Indem wir die Fähigkeiten jedes Einzelnen erkennen und fördern sowie ein Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien, Freiraum für Kreativität und Eigenverantwortung schaffen, können wir uns stetig weiterentwickeln und unsere Innovationskraft dauerhaft stärken. Die erneute Auszeichnung zum ‚Top Arbeitgeber‘ bestätigt uns darin, diesen Weg weiterzugehen.“


Das Siegel „Top Arbeitgeber Deutschlands“ bietet Arbeitnehmern eine wichtige Orientierungshilfe: Das Ergebnis stützt sich auf eine repräsentative Befragung von Statista, Arbeitgeber-Bewertungen auf Kununu sowie eine Befragung von Xing-Mitgliedern. Befragt werden Angestellte und Arbeiter aller Hierarchie- und Altersstufen. Für die größte Befragung dieser Art in Deutschland wertet kununu rund 4 Millionen Bewertungen von mehr als 900.000 Unternehmen aus. Die 1.000 besten Arbeitgeber werden jährlich als „Beste Arbeitgeber Deutschlands“ ausgezeichnet.


Corona-Lockerungen

Der  Ministerrat hat etliche Corona Erleichterungen beschlossen

 Folgende Maßnahmen zum 1. März in Kraft:

• Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Blumenläden und Baumärkte werden landesweit unter den gleichen Bedingungen wieder zugelassen, die für die bereits jetzt ausnahmsweise geöffneten Handels- und Dienstleistungsbetriebe gelten. Das bedeutet insbesondere Zutrittsbegrenzungen auf einen Kunden je 10 qm für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 qm.

• Ab dem 1. März werden neben dem Friseurgewerbe und unter gleichen Bedingungen weitere körpernahe Dienstleistungsbetriebe wieder geöffnet, die zum Zweck der Körperhygiene und Körperpflege erforderlich sind (Friseure, Fußpflege, Maniküre, Gesichtspflege). Die Maskenpflicht entfällt bei Kunden nur, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt (Gesichtspflege).

• In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, wird ab dem 1. März in Musikschulen Einzelunterricht wieder ermöglicht. Dabei ist der Mindestabstand zu wahren und – soweit das für das betreffende Musikinstrument möglich ist – von Schülern und vom Personal Maske zu tragen.


Sobald Landkreise oder kreisfreie Städte die Inzidenzschwelle von 100 erneut überschreiten, sind sie nach geltendem Recht verpflichtet, die neue Inzidenz „unverzüglich“ bekannt zu machen. Das bedeutet in der Praxis, dass diese Bekanntmachung binnen 24 Stunden zu erfolgen hat (Karenztag). Ab dem auf den Karenztag folgenden Tag findet dann dort nur noch Distanzunterricht statt und sind die Kitas geschlossen.


Wussten Sie eigentlich,…

dass Bayern deutschlandweit mit großem Abstand Spitzenreiter bei Auszahlungen der Corona-Wirtschaftshilfen ist?

Bisher wurden in keinem anderen Bundesland in so kurzer Zeit so viele Anträge bewilligt und Auszahlungen veranlasst: Fast 85 Prozent der eingegangenen Anträge auf Novemberhilfe und 60 Prozent der Anträge auf Dezemberhilfe sind bereits final bewilligt. Insgesamt konnten bereits über 1,2 Milliarden Euro ausbezahlt werden. Dies ist nicht zuletzt der tatkräftigen Unterstützung der über 200 staatlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der hervorragenden Einsatzplanung durch die IHK zu verdanken. Bei der Überbrückungshilfe II wurden bereits fast alle eingegangenen Anträge (94 Prozent) abgearbeitet.

Das Antragsverfahren für die Überbrückungshilfe III ist am 10. Februar 2021 erfolgreich gestartet. Seither wurden fast 36 Millionen Euro als Abschlagszahlungen ausgezahlt. Zudem kann seit letzter Woche auch die Neustarthilfe für Soloselbstständige beantragt werden. Mit einmaligen Betriebskostenpauschalen soll der besonderen Situation von Soloselbstständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden, Rechnung getragen werden. Innerhalb von vier Tagen sind hier bereits Anträge mit einem Volumen von 31 Millionen Euro eingegangen. Vorschusszahlungen in Höhe von 28 Millionen Euro konnten bereits gewährt werden. Das Corona-Infektionsgeschehen stellt für die bayerische Wirtschaft absehbar über die Jahresmitte hinaus eine enorme Belastung dar. Das Unterstützungsinstrumentarium der LfA Förderbank Bayern und der Bayernfonds werden von der bayerischen Wirtschaft gut angenommen und auch weiterhin benötigt. Deshalb hat der Ministerrat heute beschlossen, dass die bayerischen Corona-Hilfsmaßnahmen verlängert und ausgebaut werden. Die Instrumente der LfA, die Risikoentlastungen des Freistaats Bayern zu Gunsten der LfA und der Bayernfonds werden bis Ende 2021 zu verlängert. Ein Teil der Unterstützungsmaßnahmen wird zudem durch Anhebung des Höchstbetrags für Kleinbeihilfen von 800.000 Euro auf 1,8 Mio. Euro an den Finanzierungsbedarf betroffener Unternehmen und Organisationen angepasst.


Wussten Sie eigentlich,…

dass die bayerische Staatsregierung gerade eine Verlängerung der Entlastung von Eltern mit Kindern in der Kindertagesbetreuung und Mittagsbetreuung beschlossen hast?

Eltern, die ihre Kinder derzeit nicht in die Kitas und Mittagsbetreuungen bringen, leisten einen erheblichen Beitrag zum Infektionsschutz. Damit echte Wahlfreiheit besteht, werden wie schon im Januar und Februar auch im März 2021 die Elternbeiträge ersetzt, wenn die Kinder(not)betreuung an monatlich höchstens fünf Tagen in Anspruch genommen wird. Die Pauschalbeträge orientieren sich weiterhin an den Erfahrungswerten für moderate und angemessene Elternbeiträge (Krippe 300 Euro, Kindergarten 50 Euro, Hort 100 Euro, Kindertagespflege 200 Euro, Mittagsbetreuung bis ca. 14 Uhr 68 Euro, Mittagsbetreuung bis spät. 16 Uhr 110 Euro). Dieser Beitragsersatz wird zu 30 Prozent von den Kommunen und zu 70 Prozent vom Freistaat Bayern übernommen.

Seit dem 22. Februar 2021 ist der eingeschränkte Regelbetrieb in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen wieder zulässig, wenn die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet. Entsprechendes gilt für die Mittagsbetreuung. Für Eltern, die zur Kontaktreduzierung eine Kinderbetreuung noch nicht in Anspruch nehmen, verlängert die Staatsregierung deshalb das Angebot zur pauschalen Übernahme der Elternbeiträge.

German Design Award 2021 geht erneut nach Ingolstadt

,

HEINRICH Kommunikation freut sich über Auszeichnung

Die Ingolstädter Full Service PR-Agentur HEINRICH Kommunikation (GPRA) erhält erneut den begehrten German Design Award. Die Auszeichnung ist der internationale Premiumpreis des „Rat für Formgebung“. Ausgewählt werden jedes Jahr hochkarätige Produkte und Projekte aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign, die wegweisend in der internationalen Designlandschaft sind. Einem Druckprojekt, das HEINRICH für die interne Kommunikation des Mercedes-Benz Vertragspartners Peter Praunsmändtl GmbH & Co. KG entwickelt hat, wurde seitens der Jury „Excellent Communications Design“ bestätigt.

Bereits 2019 erhielt die Agentur den Award für einen Nachhaltigkeitsbericht für den Kunden Schwan-Stabilo.

Ein bayrisch-namibisches Lesevergnügen!

,

Dieses Buch ist gänzlich unpassend für Menschen, die ausschließlich grausame und blutige Thriller lesen oder Lektüren verabscheuen, die gute Laune machen!

Taschenbuch, 290 Seiten, A5-Format, 16 Euro (inkl. USt)
auch als eBook verfügbar

P.S. Auch geeignet für Nicht-Bayern 🙂

Über die Autorin:
Claudia du Plessis lebte als Bayerin 19 Jahre in Namibia. Sie ist Geografin, Naturfotografin und hochgradig Namibia affin, Letzteres eine Leidenschaft, die sie wohl zeitlebens nicht mehr loswerden wird. Inzwischen lebt sie samt Familie wieder in Ingolstadt, ihrer bayrischen Heimat, und bemüht sich, zusammen mit ihrem Mann Wynand, von hier aus unerschrocken, die Welt mittels eigener Fotodrucke, Fotokalender, Reisekarten und einem Bildband über den Etoscha Nationalpark mit ihrer Begeisterung für die Wildnis Namibias anzustecken. Beweise dafür finden Sie unter www.photos-namibia.com sowie www.photo-art-prints.com

© Claudia & Wynand du Plessis / photos-namibia.com
© Claudia & Wynand du Plessis / photos-namibia.com
© Claudia & Wynand du Plessis / photos-namibia.com
© Claudia & Wynand du Plessis / photos-namibia.com

LOCKDOWN: ZEIT FÜR VERÄNDERUNG

Je nach erforderlicher Statik sind bei den Leistentreppen von der Treppenmeister Partnergemeinschaft flache und breite (60 x 26 Millimeter) oder schmale und tiefe (30 x 44 Millimeter) Leisten möglich. Die Stufen werden direkt in der Wand eingelagert und auf der anderen Seite über die Leisten abgehängt. Pro Stufe sind zwei Leisten nötig – jeweils an der Vorder- und der Hinterkante.

Im Raum werden die Lamellen zum gestalterischen Element: Sie bilden eine eigene Wand, die für klare Linien und Strukturen sorgt. Die Länge der Bretter kann variieren: Wenn die Leisten gerade bis unter die Stufen reichen und sich farblich vom Hintergrund abheben, ergibt sich optisch ein attraktives Muster. Reichen die Leisten bis zum Boden, entsteht zusätzlicher Stauraum.  

www.treppenmeister.com

Lebensmittelpaket für Tafelkunden

,

Während des bundesweiten Lockdowns gibt die Tafel Ingolstadt e.V an ihre Tafelkunden am 17.02.2021 (Mittwoch) zwischen 10 und 14 Uhr in Ingolstadt ein Lebensmittelpaket aus.

In den Außenstellen Gaimersheim und Kösching findet die Ausgabe am 18.02.2021 (Donnerstag) für Gaimersheim von 16 bis 17 Uhr und für Kösching von 9.30 bis 10.30 Uhr statt.

Weitere Aktionen werden über die Homepage bekanntgegeben. Bürosprechzeiten können derzeit nicht angeboten werden.
Alles Gute und bleiben Sie gesund!

Junge Musikszene Ingolstadt

,

Ein Stimmungsbild

Egal, ob bei Konzerten in der Fronte79, bei Bandproben oder DJ-Sessions in den Bandräumen der Halle neun, bei Rap-Contesten der Jugendkulturbox Spot oder bei Großveranstaltungen des Stadtjugendrings, wie dem Jugendkulturfestival TUMULTimKLENZE – OHNE Musik geht es nicht!

HipHop, Jazz, Metal, Pop, Electro – um nur einige Genres der jungen Ingolstädter Musikszene von zu nennen. Doch wie geht es denn jungen Musiker*innen? Wie ist die Lage in der Stadt und wo ist Verbesserungs- oder Unterstützungsbedarf vorhanden – auch nach Ende der Corona-Beschränkungen? Diesen Fragen ist ein Team der drei SJR-Jugendzentren Fronte, neun und Spot auf den Grund gegangen und erstellte hierzu einen entsprechenden Fragebogen, um sich ein Stimmungsbild unter jungen Kulturschaffenden abzuholen. Es nahmen 40 Menschen aus der unmittelbaren Kultur/Musik-Szene an der Umfrage teil, 64,1 % davon aus der Altersgruppe der 14 – 26 Jährigen, d.h. aus der Hauptzielgruppe der kulturellen Arbeit im Bereich der offenen Ingolstädter Jugendarbeit.

Am meisten vertreten waren Bandmitglieder (mit 25%), gefolgt von DJ*anes/ Producer*innen (je 15%), Rapper*innen (13,7%) und Solist*innen (9,6%). Auch Veranstalter*innen (8,2%), Tontechniker*innen (5,5%) und Musiklehrer*innen (2,7%) waren vertreten. Es gibt einige Punkte, die von den Teilnehmenden lobend erwähnt werden, zum Beispiel das Rote Fenster im Tagtraum, die Kunst- und Kulturbastei, das KAP 94, die Kulturoasis e.V., die Einrichtungen des Stadtjugendrings (hier vor allem die Proberäume der Halle neun) und die Open Air Veranstaltungen in der Stadt. Es sind aber auch viele Bedarfe und Kritikpunkte sichtbar geworden. So fehlen nicht nur Proberäume und finanzielle Mittel, sondern auch Auftrittsmöglichkeiten. Dieser Punkt ist im letzten Jahr aus bekannten Gründen komplett untergegangen, aber wir wollen jetzt schon an die Zeit nach der Pandemie denken. Die Kunstschaffenden wünschen sich kleinere Konzerträume, eine breiter aufgestellte Clubszene, niederschwellige Genehmigungsverfahren und Orte, um in den Austausch zu kommen. Als Antwort auf die offene Frage „Das wünsche ich mir…“ kam sehr häufig ein klarer Wunsch an alle Ingolstädter*innen: Unterstützen Sie die verschiedenen Kulturszenen mit Ihrem Interesse nach Kunst und Kultur. Besuchen Sie (sobald es möglich ist) wieder einmal ein Konzert, auch abseits der großen Namen und entdecken Sie die Talente vor Ihrer Tür.

Als nächsten Schritt stellten die SJR-Mitarbeiter*innen ihre Ergebnisse bei einem virtuellen Netzwerktreffen mit weiteren, erwachsenen Vertreter*innen der Musikszenen vor, um dadurch bestehende Strukturen zur Vermittlung und zum Austausch zu nutzen und um der Jugendkulturszene weitere Unterstützung anbieten zu können.

Für Rückfragen oder mögliche O-Töne zum Thema stehen folgende Personen gerne zur Verfügung:

  • Ulrike Treittinger (Pädagogin, Veranstalterin): treittinger@sjr-in.de, mobil 0163/7358710
  • Florian Raith (Musiker, Veranstalter): florian@fr-promotion.de, mobil 0176/64760667
  • Max Albecker (Musiker): mobil 0163/1814581
  • Dennis Eder (alias pergiflyboy): mobil 0151/61342676