ARCHAEOPTERYX-SOMMER IM ALTMÜHLTAL UND SONDERAUSSTELLUNG IM JURA–MUSEUM EICHSTÄTT

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Der Urvogel Archaeopteryx hat das Altmühltal weltberühmt gemacht. Zudem ist nun das Eichstätter Exemplar von der Paläontologischen Gesellschaft zum Fossil des Jahres 2020 gekürt worden und unterstreicht damit nochmals eindrücklich dessen einmalige Bedeutung.

Foto: © Shutterstock.com

Die vier Fossilienmuseen aus der Region präsentieren daher mit dem ARCHAEOPTERYX-SOMMER im Altmühltal ihre Urvogel-Schätze in einer bisher nie dagewesenen Kooperation.

Das Jura Museum auf der Willibaldsburg Eichstätt, das Geozentrum Solnhofen, das Museum Bergér auf dem Eichstätter Blumenberg und das Dinosaurier Museum Altmühltal in Denkendorf laden gemeinsam dazu ein.

Auf einer Flugroute durch diese Institutionen können Sie, den gefiederten
Mini-Dinosauriern und ihrer jurazeitlichen Welt folgen, sie erforschen und erfahren, warum das Altmühltal durch seine Weltstars der Fossilien so berühmt geworden ist. In diesen Museen sind immerhin sieben Urvögel im Original zu sehen, das ist die Hälfte aller bekannten Exemplare. Ein Kunstwettbewerb lädt Teilnehmer*innen jeden Alters dazu ein, den Urvogel und seine Welt in ihrer Fantasie wiederauferstehen zu lassen. Informationen dazu entnehmen Sie den Internetseiten der beteiligten Museen.

Vom 2. Juli bis 1. Dezember 2020 ist im Jura–Museum Eichstätt außerdem die SONDERAUSSTELLUNG „KNALLBUNT UND UNSICHTBAR“ zu sehen, eine Schau von 40 großartigen Aufnahmen des Tierfilmers und Naturfotografen Konrad Wothe.

CITICON 102 ist da!

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WUSSTEN Sie eigentlich, dass das Leben kein Ponyhof ist? Und dass, wenn man in zufriedene Honigkuchengesichter blicken möchte, man sich diese am besten einfach backen sollte? So hat es zumindest unsere Redakteurin Deniz gemacht, s. Foto! Haben Sie gewusst, dass die Geiger-Lechner Ausstellung der Hammer ist und bis Mitte September verlängert worden ist? Interessiert es Sie, was der Neue (Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf) so überhaupt gar nicht leiden kann, oder was der evangelische Dekan Thomas Schwarz über verkaufsoffene Sonntage denkt? Möchten Sie mit Kulturpreisträgerin Waltraud Götz und ihren humorvollen Gedichten um die Wette lachen oder erfahren, wieso im Deutschen Medizinhistorischen Museum jetzt Alkohol verkauft wird? Dann laufen Sie los, um sich die druckfrische CITICON zu besorgen, die jetzt wieder an den bekannten Auslegestellen für Sie bereit liegt.
Viel Vergnügen mit Ausgabe 2 nach dem Corona-Lockdown!

10 Jahre Kräuter-wanderungen rund um Böhmfeld

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Beliebstester Ausgangspunkt ist der Beckerwirt, denn die Verbindung von Kulinarik, Wissen und Wandern ist unschlagbar.

Auf der Strecke sind insgesamt fünf Tafeln zu sehen, die an entsprechend ausgewählten Stellen bestimmte Aspekte rund um das vielfältige Thema „Kräuter“ näherbringen. Neben der Verwendung der Kräuter in der Küche spielen dabei mitunter auch gesundheitlich-medizinische Aspekte, Geschichtliches und Geschichten sowie Magisches eine Rolle. Man erfährt zum Beispiel, warum man vor 140 Millionen Jahren Badesachen hätte mitbringen können oder warum der Hopfen die bis ins Mittelalter verwendeten Kräuter verdrängt hat. Fotos ergänzen den Text, wobei das Hintergrundbild oft einen Ausschnitt aus dem umgebenden Lebensraum zeigt. Auf jeder Tafel befindet sich auch ein Kalender, in dem ausgewählte Pflanzen besprochen werden. In der Regel ist das Bild der jeweiligen Pflanze und dem Zeitraum ihrer Blütezeit zugeordnet. Durch eine farbige Leiste wird die Sammel- oder Erntezeit angegeben, welche sich auf das ganze Kraut oder bestimmte Pflanzenteile beziehen kann. Grundsätzlich
gilt: Sammeln Sie keine Kräuter, denn es besteht immer Verwechslungsgefahr mit eventuell giftigen Pflanzen! Außerdem gilt für manche Arten wie beispielsweise für die Schlüsselblume und alle Enzianarten Sammelverbot! Ein Highlight sind die allerdings die geführten Wanderungen mit den Kräuterpädagoginnen Johanna Schneider und Andrea Beck, die Bio- und Ayurvedaköchin ist und auch die Wirtin vom Beckerwirt. „Der Kräuterweg ist als Ausflugsidee, Teamevent und innere Einkehr (ich biete jetzt auch meditative Wanderungen an) konzipiert. Seit 10 Jahren füllen Johanna Schneider und ich nun den Weg in Böhmfeld mit Leben, teilen unser Kräuterwissen und geben allerlei Tipps zur Verwendung von Kräutern in der Küche, als Hausheilmittel, zur Naturwellness und als Herzöffner für die Natur, als Ursprung allen Seins und Werdens. Das Interesse an unseren Wanderungen ist nach wie vor groß, was uns unbandig g‘freid! “

Kräuterweg: Johanna Schneider und Andrea Beck (Foto: Sabina Schneider)

Im Beckerwirt erwartet Sie auch noch eine ganz besondere Picknick-Idee: die „Brozzeid-Kraxn“. Wir bestücken Ihr Picknick mit Bio- & Wildkräutern für Ihr „Essen im Grünen“! Bestellungen bitte einen Tag im Voraus unter Telefon 08406/91242. Die Abholung erfolgt an der Rezeption. Unsere „Brozzeid-Kraxn“ enthält ofenfrisches Dinkel-Baguette, Salat mit Kräutern und Balsamico Dressing, gegrilltes Gemüse, Kräuteraufstrich, Wachholderschinken und Käse, Joghurt mit Löwenzahnblütenhonig und Nüssen, süßes Gebäck und Kräuterlimonade. Gerne ergänzen wir den Korb mit ausgesuchtem Bio-Wein, Bierspezialitäten, Sekt, Wasser, Kaffee, Bratwurst im Glas… Alle Lebensmittel aus biologischem Anbau/Aufzucht D-Öko-006; Wildkräuter aus sorgfältiger Eigensammlung. In der Kraxn finden Sie Gläser, Teller, Besteck, Servietten, eine Picknickdecke und die angegebenen Speisen und Getränke für zwei Personen (Preis 50 Euro).

Aktuelle Termine für die Kräuterwanderungen:

Freitag, 19. Juni 2020 – „Sonnwendkräuter“ Kräuterwanderung mit Imbiss
Mittwoch, 24. Juni 2020 – Kochen mit Wildkräutern Gemeinsames Kochen mit Andrea
Freitag, 26. Juni 2020 – „Sommer in Orange“ Kräuterwanderung mit Picknick
Freitag, 3. Juli 2020 – Kulinarischer Spaziergang Kräuterwanderung & Imbiss
Freitag, 17. Juli 2020 – „Sommergrün“ Kräuterwanderung mit Picknick
Freitag, 11. September 2020 – „Genuss-Hecke“ Kräuterwanderung Saisonende
Sonntag, 29. November 2020 – „Winterwanderung“ Harmonie und Wohlbefinden


Weitere Infos unter www.beckerwirt.de

Urlaub in Kipfenberg

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Die Mitte Bayerns entdecken und aktiv erleben!

Sehenswürdigkeiten von der Römerzeit bis heute, herrliche Naturerlebnisse, Radeln am Altmühltalradweg-Wandertouren oder Kanufahren auf der Altmühl, genussvolle Momente in der Gastronomie und herzliche Gastgeber: Das ist Urlaub in Kipfenberg, in der Mitte Bayerns.

Der Markt Kipfenberg ist nicht nur am geographischen Mittelpunkt Bayerns gelegen – er vereint auch viele der schönsten Seiten Bayerns. Uraltes Kulturland seit der Römerzeit, die sanfte Landschaft des Naturparks Altmühltal und abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten lassen sich hier entdecken. Dem römischen Erbe der Region zum Beispiel ist das Römer und Bajuwaren Museum auf Burg Kipfenberg gewidmet. Das Schambachtal oder die Arnsberger Leite versprechen Naturgenuss pur.

Radeln, Wandern oder Bootwandern – rund um Kipfenberg ist man in der Aktivregion Naturpark Altmühltal gerne in Bewegung. Denn Kipfenberg ist eine attraktive Station auf den großen Vorzeigewegen der Region, etwa dem Altmühltal-Radweg oder dem Altmühltal-Panoramaweg. Aber auch lokale Rad- und Wanderrouten laden dazu ein, die Gegend aktiv zu erkunden. Eine besonders entspannte Möglichkeit, rund um Kipfenberg aktiv und draußen zu sein, ist eine Bootstour auf der Altmühl: Der gemächliche Fluss lädt auch Paddel-Neulinge zum Bootwandern ein. Vom Wasser aus entdeckt man die Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive.

CITICON 101 ist online!

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WUSSTEN Sie eigentlich, dass die Niederlande, Österreich, Italien und Kroatien mit Lockerungen für den Tourismus beginnen? Auch die generellen Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gelten nur noch bis zum 14. Juni. Damit scheint der Sommerurlaub trotz Maskenpflicht gesichert zu sein. Wussten Sie, dass es nun seit 10 Jahren Kräuterwanderungen rund um Böhmfeld gibt? Im Beckerwirt kann man sich übrigens die berühmten „Brozzeid-Kraxn“ abholen, die einen Kräutertag im Grünen unvergessen machen. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum wir als Gesellschaft eine neue Kultur des GENUG etablieren sollten oder warum die Welt nach Corona nie wieder die Gleiche sein wird? Wenn Sie die Antworten interessieren, dann halten Sie Ausschau nach unserer neuesten Ausgabe von CITICON, die nach einer längeren Pause ab sofort wieder für Sie an den gewohnten Auslegestellen zu finden ist.
Viel Vergnügen beim Lesen…

Schloss Mittersill

Travelling… Warum nicht mal nach Bad Gögging?

Tipps zum Reisen und das Teilen von Erfahrungen inklusive entsprechender Hinweise, das ist schon fast eine neue Trendsportart geworden. Wir Deutschen sind immer noch Weltmeister im Reisen und möchten selbstverständlich unsere Urlaubstage möglichst sinnvoll und nutzbringend verleben. Bei dem überbordenden Angebot ist die Auswahl nicht immer ganz einfach und die vielen Bewertungsportale im Internet genießen leider nicht immer den besten Ruf. Wir möchten unseren, wenn auch sicherlich rein subjektiven, Beitrag dazu liefern. Beginnen wir ganz in unserer Nähe…

Ein aus meiner Sicht sehr empfehlenswerter, weil zu Beginn der Hopfenernte von mir getestet und für gut befunden, sehr naher Standort ist das „Hotel Eisvogel“ in Bad Gögging, ein in dritter Generation geführter Familienbetrieb. Der ausgesprochen positive Gesamteindruck begann bereits beim Check-in und dem Einzug in unserem mit „Faulenzer-Pension“ gebuchtem Zimmer. Das Personal lächelt und grüßt freundlich, egal zu welchem Zeitpunkt man einem Mitarbeiter begegnet. Ich selbst bin beruflich häufig unterwegs, beziehungsweise Gast in Hotels und kann deshalb sehr gut beurteilen, welch belebenden Einfluss alleine diese tatsächlich erlebte und gelebte Freundlichkeit auf mich persönlich hat. Die Zimmer sind ein Erlebnis, nicht nur, weil sie geräumig sind. Vielmehr sind die verwendeten Materialien hochwertig und durchdacht zum Einsatz gekommen.

 

Kulinarik – lecker und urgemütlich: Gemäß der bayrischen Küchenkunst und Kultur werden heimische Produkte, die zur jeweiligen Jahreszeit passen, angeboten. Übrigens, wer im Hotel Eisvogel die Faulenzer- Pension gebucht hat, kann den lieben langen Tag am Buffet im Bistro schlemmen, ohne an die Zeit oder den Geldbeutel zu denken. Das Frühstück – in Buffetform – kann nicht anders als „komplett“ bezeichnet werden. Egal, wonach es einem bereits am Morgen gelüstet, man findet es oder der freundliche Service beschafft es einem. Mittags bzw. am Abend wurden wir mit einem speziellen Menü namens „Hopfenzeit“ verwöhnt. Die Küche vermag Erstaunliches zu kredenzen, zum Bespiel eine leckere Biersuppe. Aber nicht wie es früher bei „armen Leuten” üblich war (da Bier oftmals reiner als Trinkwasser war, wurde es zum Kochen verwendet; in der klassischen Biersuppe schwammen alte Brotteile zwischen Kümmel und Salz in einer Bierlache umher…), sondern auf ganz feine Art, sehr würzig, sehr geschmackvoll. Mein kleines Highlight war der Zwischengang namens „Hopfen & Apfel mal anders”. Hier teilen sich allerlei Gartenkräuter von Thymian bis Minze ein Bad im Hopfen- und Apfelsaft. Frisch und gesund! Bevor das Rinderfilet an herber Hopfenkruste serviert wurde, kamen die feinen Filets vom Saibling… natürlich geräuchert in Hopfen. Zum Nachtisch wurde uns dann noch eine Malzbiercreme serviert – wow! Gaumenschmaus wie er sein sollte!

 

Wellness & Entspannung – ehrlich, authentisch, gemütlich, familiär und heimatverbunden: das sind im Übrigen auch die formulierten Ansprüche, die der neue EISVOGEL SPA an sich selbst stellt und meiner Ansicht nach voll erfüllt. SPA-Erlebnis auf 1.600 m2: zwei Etagen mit 15 Anwendungsräumen, darunter zwei SPA-Suiten für SPA-Zeit zu zweit, großes Badhaus mit Schwimmbad sowie Saunalandschaft (Infrarot-Sauna, finnische Sauna, Sole-Dampfbad). Hier wird der SPA-Gedanke konsequent und generös umgesetzt. Eine gelungene Kombination von Lifestyle und Tradition mit bayerischer Hopfen-Wellness und großzügigen Ruhebereichen – etwas ganz Besonderes. Das sind aber auch die Hopfenöl- und Hopfenseifenschaum-Massagen, Hopfenbäder sowie Hopfencremepackungen. Ich weiß jetzt bestens Bescheid über die gesundheitsfördernde Wirkung von Hopfen und kann die versprochene Wirkweise nur bestätigen! Bad Gögging ist übrigens der einzige Kurort in Bayern, der drei anerkannte Naturheilmittel zu bieten hat: Schwefel, Naturmoor und Thermalwasser. Ich für meinen Teil betrachte den Hopfen in jedem Fall auch als astreines Naturheilmittel…

Info:   www.hotel-eisvogel.de