DSGVO-neuer Fragebogen

Amazon Fire TV Stick

…ist auf dem Weg nach Deutschland – Amazon Fire TV (siehe auch CITICON 35) ist aber evtl. nicht jedem Leser gleich ein Begriff. Ich selbst bin seit meinem Geburtstag stolzer Nutzer dieser kleinen schwarzen Streaming-Box von Amazon. Der angebotene Service – Multimedia-Streaming am TV – ist vergleichbar mit einer ähnlichen Box mit dem Namen Apple TV. Nun kommt dieses tolle Produkt auch noch per USB-Stick etwas günstiger auf den Markt, allerdings auch mit einem leicht geringeren Funktionsumfang. Das Geschäft mit der passenden Hardware für Multimedia-Streaming ist eigentlich erst so richtig in Schwung geraten, nachdem in den USA der Amazon Fire TV Stick bzw. der Google Chromecast Stick angeboten wurde. Als „Instant Video“ Kunde bei Amazon, früher hieß das übrigens Lovefilm und war ein DVD-Versand, oder auch über Netflix kann ich Ihnen prophezeien, dass Sie ganz schnell ein großer Fan von diesem Amazon Fire TV werden…

Bereits erhältlich:

Amazon Fire TV

Amazon Fire TV

Amazon Fire Gamecontroller

Amazon Fire Gamecontroller

Prothese aus dem 3D-Drucker

In Costa Rica haben Jugendliche einem Tukan den oberen Schnabel abgeschlagen. Nahezu der komplette obere Schnabel fehlt dem Tier. Das ist besonders bitter für den Tukan, da er laut dem Bericht der Crowdfunding-Kampagne so nicht mehr in seiner natürlichen Umwelt überleben kann. Die Nahrungsaufnahme ist erschwert. Zudem hat er keine Möglichkeit mehr, sich gegen Feinde zu wehren und Fortpflanzung fällt wohl ebenfalls aus, denn Tukan-Weibchen wählen ihre Männchen nach der Farbe des Schnabels aus. Nun bekommt der Tukan eine Prothese aus einem 3D-Drucker.

Ein Mann namens Luciano Lacayo hat eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo gestartet, um dem Vogel diese Prothese zu finanzieren. Das ursprüngliche Ziel von 5.000 US-Dollar wurde mit 9.700 US-Dollar (umgerechnet 8.500 Euro) fast um das Doppelte übertroffen. Vier verschiedene Firmen erklären sich laut der britischen Rundfunkanstalt BBC bereit, die Prothese mit einem 3D-Drucker herzustellen…

Was heißt da eigentlich Multichannel?

Ein Kommentar von Steffi Kürten.

Pressekonferenz im neuen Saturn Mark in Ingolstadt, der nach einer sechsmonatigen Umbaumaßnahme einfach nur begeistert. Nachdem der smarte Tech-Nick als Werbeträger schon längst in meinem Kopf angekommen ist und mir Begriffe wie „Multichannel“ und „digitalisierte Welt“ auch in anderen Zusammenhängen immer wieder begegnen, fühlte ich mich gewappnet. In einem Vorab-Gespräch mit Markt-Geschäftsführer Carsten Geilert während des Umbaus hatte ich noch nicht ganz verstanden, in welche Epoche wir gerade im Begriff sind aufzubrechen. Ich konnte es nicht fühlen, hatte keine passenden Bilder dazu. Multichannel? Man hat halt einfach einen Online-Shop, kann die Kunden aber auch stationär beraten und ihnen Produkte an die Hand geben. Für jemanden wie mich, der kein Smartphone besitzt, sind natürlich Apps und irgendwelche Codes zum Einscannen witzlos. Einen Flachbild-TV gibt es erst, wenn die „Röhre“ den Geist aufgegeben hat, die Kamera funktioniert, bei Großgeräten gönne ich mir nichts außer einer möglichst langen Garantie. Und warum bin ich denn dann zwei Stunden mit großen Augen durch den Saturn gelaufen? Warum galoppieren meine Gedanken jetzt durch die Gegend? Carsten Geilert hat Recht, die Welt verändert sich gerade wieder massiv und ich stehe mittendrin, obwohl ich ganz klar nicht mehr zur Generation „Multichannel“ gehöre. Während sich Erwachsene oft ziemlich dämlich mit den verschiedenen Fernbedienungen anstellen, die auf dem Wohnzimmertisch liegen, nimmt die Generation Multichannel die Dinger in die Hand, drückt hier und dann da und macht Mutti den Smart-Fernseher an. Bingo! Ich denke an die alte Dame, die völlig verzweifelt vor dem Fahrkartenautomaten stand – lange her. Sie wollte eigentlich am Schalter ein Ticket lösen, aber den gab es nicht mehr. Die Telefonzelle, von der aus sie ihren Sohn zur Hilfe hätte rufen können, auch nicht. Heute bestellt man seine Fahrkarten per Mouseklick und die No-Internet-Generation wird irgendwann ganz ausgestorben sein, mit ihr möglicherweise die Fahrkartenautomaten. Vielleicht auch Bargeld, man zahlt überall mit Plastikkarten oder gleich mit dem Smartphone – gibt es heute schon. Saturn arbeitet gerade an völlig abgefahrenen Systemen, die sich so fremd anhören, dass sie wohl wahr werden. Wer sich beispielsweise die neue Saturn-App herunterlädt, kann schon bald via Handykamera den neuen Prospekt „einlesen“. Im Foto erscheint ein Balken mit Preis und dem Zeichen „Warenkorb“. Zack, rein damit und auf „kaufen“ drücken. Wenn ich möchte, kann ich über mein Smartphone mit der ganzen vernetzten Saturn-Welt kommunizieren. Ich werde möglicherweise persönlich begrüßt, wenn ich den Markt betrete und mein Handy könnte mir dann auch sagen, in welchem Regal ich genau die Angebote finde, die für mich interessant sind…

Kitchenaid

Für den Mann in der Küche. Der moderne Mann findet sich ja immer öfter auch in der Küche wieder. Er kocht gerne und ausgiebig für Partner und Freunde, auch gerne aufwendig und am liebsten mit KitchenAid – Technik für jede Art von größerem oder auch kleinerem Küchenger.t in robuster, funktioneller, aber auch durchaus stylischer Aufmachung. Ein Fachgeschäft verspricht Hilfe bei der Qual der Wahl, denn hier findet „Mann“ dann auch Beratung und den notwendigen Service. Aber bitte, meinen Herren, Küchenhilfen eignen sich, zumindest aus meiner Sicht, nicht unbedingt als Geschenk für die Frau. Da findet sich sicherlich noch etwas wesentlich Ansprechenderes!

Runtastic für den Sportbegeisterten

Training kann so einfach sein. Ab jetzt steht Ihrem Sportvergnügen auch in technischer Hinsicht nichts mehr im Wege! Mit dem Fitness Equipment von Runtastic zeichnen Sie Ihre Trainingserfolge auf, synchronisieren die Daten über Ihr iPhone und, wenn Sie möchten, vergleichen Sie Ihre Fortschritte in der Online-Community mit Gleichgesinnten. Von der Bluetooth Personenwaage, über Halterungen für Ihr iPhone, bis hin zur Herzfrequenzkontrolle – die innovativen Produkte von Runtastic heben Ihr Training auf den nächsten Level!

Infos unter www.runtastic.com

DIE TASTENBILDSCHIRME

Eine Entwicklung aus dem russischen Labor „Art. Lebedev Studio“, die man inzwischen sogar in der 2. Generation kaufen kann. Es handelt sich um eine Computertastatur, auf deren Tasten kleinste OLED-Bildschirme die hinterlegte Funktion der Taste anzeigen. Die Symbole können am PC beliebig gestaltet werden und haben damit die volle Vielfalt, der auf einem OLED-Bildschirm darstellbaren Symbole, Grafiken, Bilder, Ziffern und mehr. Je nach Anwendung kann die Belegung des Tastaturbildes wechseln, also eine Tastatur, die sich an jede Anwendung, an jede Applikation dynamisch anpasst. Die Idee ist nicht mehr ganz neu und man setzt auf die aktuell verfügbaren neuen Fähigkeiten von Bauteilen – allerdings zu einem sehr teuren Preis. „Optimus Popularis“, so der Produktname, kostet 1500 US$.

Infos unter www.artlebedev.com

Das kabellose Ladegerät

Einfacher geht es kaum. Sie legen Ihr Smartphone auf die Ablage und schon wird es geladen, funktioniert durch Induktion. Hierfür musste früher das Smartphone in eine Schutzhülle aus Gummi gekleidet werden, diese Schutzhülle entielt die Ladetechnik. Das „PowerPad“ gab es nur im GEAR4-Online-Shop für stolze 80 Englische Pfund zu haben. Inzwischen heißen noch innovativere Produkte „QiPack“ oder „LuguLak“ und unterstützen iPhone 6, 5S, 4S, Google Nexus, Galaxy S5, S4 oder Lumia 920, 820 Smartphones. Interessant dabei ist, dass diese Geräte meist über Amazon in Canada, den USA oder andere Shops zu haben sind. Der Preis liegt bei ca. 150 US$. Sie sollten aber in jedem Fall Zeit einplanen, um sich im Internet zum für Sie passenden Produkt schlau zu machen – es lohnt sich!

Infos z. B. auf www.qipack.co

Lebensmittel drucken

Nur so eine Idee: Der 3D-Drucker für molekulare Lebensmittel! Oben legt der Nutzer eine Kapselverpackung mit kleinsten Partikeln ins Gerät ein, dann drückt er Start und der 3D-Drucker baut auf dem Teller Schicht um Schicht z. B. ein Dessert auf. Das Konzept für den sogenannten „Moléculaire“ entwarf der Kölner Design-Student Nico Kläber im Rahmen des Designwettbewerbs „Electrolux Design Lab“ bereits 2009 und war damals davon überzeugt, dass seine Idee gar nicht so unrealistisch sei. Leider gibt es das Produkt bis heute nur als Konzept.

Smarthome Produkte

Diese sogenannten Smarthome Produkte eröffnen den mobilen Zugang zur Steuerung fast aller im eigenen Haus vorhandenen Geräte. Zusätzlich können auch Überwachungsgeräte (Bewegungs-, Rauch- oder Wassermelder), Einbruchsdetektoren oder Raumtemperaturregler am Heizkörper angeschlossen werden. Jede Komponente wird über ein zentrales Steuerungselement verwaltet und kann dann auch von unterwegs aus gesteuert oder abgefragt werden. Überwachungsmeldungen, z. B. vom Rauch- oder Wassermelder, werden auch mobil verfügbar gemacht und erscheinen auf der Smartphone App – eben Smarthome. Wen dieses sehr umfangreiche Thema näher interessiert, dem empfehle ich einen Besuch im gerade umgebauten Saturn-Markt im Westpark. Dort findet man nicht nur diesbezügliche Angebote der Telekom, die mit den Produkten des Herstellers QIVICON punktet, sondern auch eine Vielzahl von Beispielen anderer Hersteller.