DATENSCHUTZ IM HOMEOFFICE

WAS UNTERNEHMEN UND MITARBEITER WISSEN MÜSSEN

Zahlreiche Unternehmen haben aufgrund des Corona-Virus den Entschluss gefasst, mehr Mitarbeitern das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen. Doch wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Nachfolgend haben wir für Arbeitgeber und Mitarbeiter Tipps zum Heimarbeitsplatz zusammengestellt – ganz im Sinne des Datenschutzes.

Werden am Heimarbeitsplatz Personendaten verarbeitet?

Sofern in den eigenen vier Wänden nicht mit personenbezogenen Daten hantiert wird (definiert u.a. in Art. 4 DSGVO), könnte sich das Homeoffice theoretisch am Küchentisch befinden. Sobald aber Daten mit Personenbezug im Spiel sind, müssen klare Bahnen für den Datenschutz bestehen. Insbesondere ist zu klären, ob ein Heimarbeitsplatz für die jeweilige Tätigkeit überhaupt infrage kommt.

Homeoffice-Vereinbarung: Regelwerk für den Arbeitnehmer

Für rechtssicheres Arbeiten sind gezielte Schutzmaßnahmen nötig, um nicht Gefahr zu laufen, die Persönlichkeitsrechte Dritter zu verletzen. Zur Rechenschaft gezogen würde im Zweifelsfall nicht der Arbeitnehmer, sondern der Arbeitgeber. Deshalb empfiehlt es sich,
die Arbeit im Homeoffice an Bedingungen zu knüpfen bzw. eine Richtlinie / Homeoffice-Vereinbarung zu formulieren und aktuell zu halten.

Für die Formulierung der Vereinbarung sind verschiedenste Aspekte zu berücksichtigen. So hängen die exakten Bedingungen zur Gewährleistung der Datensicherheit u. a. davon ab, wie sensibel die Daten sind, die vom Mitarbeiter in seiner Wohnung verarbeitet werden.

Zur Ausarbeitung eines groben Rahmenwerks ist es hilfreich, sich mit folgenden Fragen zu befassen:

  • Besteht im Home-Office ein sicherer Internetzugang?
  • Ist eine sichere Onlineverbindung zum Unternehmensnetzwerk
    gewährleistet (VPN)?
  • Welche Hardware wird dem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt?
  • Ist der Ausdruck von Dokumenten gestattet und falls ja, wie ist eine
    datenschutzkonforme Entsorgung / Vernichtung gewährleistet?
  • Existiert eine Passwortrichtlinie?
  • Lässt sich eine angemessene Wartung der Geräte
    (z.B. in Form von Softwareupdates) gewährleisten?
  • Welche Nutzungsrechte werden dem Mitarbeiter eingeräumt?
  • Ist die Nutzung externer Speichermedien gestattet und wie erfolgt
    deren Überwachung?
  • Wie findet die interne Kommunikation statt, welche Tools sind gestattet?
  • Sind die Bestandteile der Homeoffice-Vereinbarung dem Mitarbeiter bekannt?
  • Inwieweit greifen die Vorgaben des Betriebsverfassungsgesetzes und
    möglicher Tarifverträge?

Das datenschutzkonforme Homeoffice: abschließbar und verschlüsselt

Für ein datenschutzkonformes Homeoffice sollte ein separates Arbeitszimmer in der Wohnung existieren, das sich jederzeit versperren lässt. Für Unterlagen und Datenträger ist ein abschließbarer Schrank am Heimarbeitsplatz unabdingbar. Die technische Ausstattung (ob PC, Notebook oder Tablet) darf nur für berufliche Zwecke genutzt werden. Dies schließt private E-Mails ebenso wie privates Surfen am Arbeitsplatz im Homeoffice aus.

Damit kein anderes Haushaltsmitglied Zugriff auf die Daten hat, muss der Rechner stets gesperrt sein, wenn der Arbeitsplatz nicht vom Mitarbeiter besetzt ist. Ebenso sind Datenträger vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Um die Datensicherheit zu wahren, sollte der Computer ohnehin passwortgeschützt sein und darüber hinaus für eine Verschlüsselung der Daten und des E-Mail-Verkehrs gesorgt werden. Der Zugriff auf Systeme des Arbeitgebers erfolgt am besten auf geschütztem Wege über ein Virtual Private Network (VPN). Für Dokumente in Papierform sollten Ausdruck, Aufbewahrung und auch die datenschutzkonforme Vernichtung geregelt sein.

Lassen Sie sich zur Datensicherheit im Homeoffice beraten

Arbeitnehmer mit Homeoffice müssen sich bewusst sein, dass sowohl der Arbeitgeber als auch die Datenschutzbehörde um Zugang zum heimischen Arbeitsplatz und somit einem Bereich der privaten Wohnung bitten dürfen. Dieser Zugang ist zur Kontrolle gedacht, um prüfen zu können, ob die Regeln eingehalten werden und die Schutzmaßnahmen greifen. Um dabei ein gutes Bild abzugeben, sollte bei der Planung des Heimarbeitsplatzes von Beginn an der Datenschutzbeauftragte einbezogen werden. Ebenso ist es wichtig, Mitarbeiter im Vorfeld über die genannten Maßnahmen zum Datenschutz zu informieren. Daraufhin fällt es leichter zu entscheiden, ob sie weiterhin dazu bereit sind, ganz oder teilweise der Arbeit zu Hause nachzugehen.

Das Home Office ist möglich und kann bei entsprechender Planung und Umsetzung auch ganz pragmatisch weiterhin zum Einsatz kommen – wir sind IT-erfahrene Pragmatiker und unterstützen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber auch Betriebsräte. Weitere Informationen und Unterstützung erhalten Sie gerne von uns, melden Sie sich!

Infos unter www.app-consulting.gmbh

Text: Georg Appel, App-Consulting

CITICON 107 ist online!

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Wussten Sie eigentlich, dass es trotz Corona und Lockdown ein Ingolstädter Christkind gibt? Es will Licht und Hoffnung in diese schwierige Zeit bringen.  Ist Ihnen bewusst, dass Vögelfüttern eine schöne Beschäftigung ist, aber mit Bedacht gemacht werden sollte? Brauchen Sie noch ein paar Geschenkideen für Weihnachten oder eine Anleitung, wie man sich einen Christbaum auch selber bauen könnte? Wir haben für Sie ein letztes Mal im Jahr 2020 viele nützliche Tipps und Anregungen zusammengetragen und wünschen allen Lerser*innen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleiben Sie gesund! Wir sehen uns im Februar 2021 wieder…

CITICON 106 ist online!

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Wussten Sie eigentlich, dass das Reh nicht die Frau vom Hirsch ist oder dass der Rotary Club Ingolstadt ein neues Format im Museum für konkrete Kunst fördert? Hätten Sie vielleicht Lust, sich Gedanken über das Denken zu machen oder sich am Orange Day für ein Leben ohne Gewalt einzusetzen? Möchten Sie wissen, wie die neuesten Stiefeltrends zum Nikolaus aussehen oder wo Sie als Local Shopper die besten Weihnachtsgeschenke offline finden? Interessiert es Sie, warum wir Donald Trump dankbar sein sollten oder was die aktuellen iPhone-Modelle können? Antworten finden Sie in unserer neuen CITICON Weihnachtsausgabe, die ab sofort wieder für Sie an den gewohnten Auslegestellen in der Region  bereit liegt! Greifen Sie zu und viel Spass beim Lesen! 

CITICON 105 ist online!

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Wussten Sie eigentlich, in welchem Verwandtschaftsverhältnis der Tag der Toten in Mexiko mit unserm Totensonntag oder dem Feiertag Allerseelen steht? Hätten Sie gedacht, dass der Oktober auch ohne spezielle Veranstaltungsreihe definitiv eine Frau ist? Beweise: Theater Ingolstadt haben gerade alle Mitarbeiter*innen einen Verhaltenskodex unterschrieben, der auf Geschlechtergerechtigkeit bzw. die Bekämpfung von Gender-Mobbing, – Diskriminierung, sexuelle Belästigung und unbedingte Chancengleichheit setzt? Auch die aktuelle Ausstellung „Konkret weiblich“ in der Galerie Haas setzt auf Künstler*innen, ebenso wie die Sonderausstellung im Pflegschloss in Schrobenhausen, „SECHS HORIZONTE“.  Interessiert es Sie, wie es Lehrern in diesen Tagen geht und wie sie versuchen den Unterricht neu zu denken? Möchten Sie wissen, wie die Antwort auf die Frage lauten könnte: Welche Rolle spielt das Auto in Zukunft und welche Entwicklungen werden durch Corona verstärkt bzw. gebremst? Dann sollten Sie zusehen, dass Sie eine Ausgabe der CITICON 105 erwischen, die ab sofort wieder für Sie in der Region verteilt wird. Viel Spass beim Lesen! 

CITICON 104 ist online!

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WUSSTEN Sie eigentlich, dass am 25. September ein breites Bündnis zum weltweiten Klimastreik aufgerufen hat – bislang sind in Deutschland schon 190 Demonstrationen und Aktionen angemeldet?! Hätten Sie gedacht, dass Wespen den Buchsbaumzünsler zum Fressen gern haben oder dass alte Apfelsorten im Gegensatz zu derzeit handelsüblichen Sorten Allergikern null Probleme machen? Hätten Sie Lust, noch ein paar neue Fleckchen Heimat bei ihrem nächsten Urlaub zu erkunden, zum Beispiel im Bayerischen Wald oder direkt vor der Haustür von Hohenwart aus auf dem altbaierischen Oxenweg? Interessieren Sie sich für Technik, Beauty oder Mode? Dann besorgen Sie sich schnell die neue CITICON, die ab sofort in der Region an den gewohnten Auslegestellen zu finden ist.
Viel Spaß beim Lesen…

CITICON 102 ist da!

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WUSSTEN Sie eigentlich, dass das Leben kein Ponyhof ist? Und dass, wenn man in zufriedene Honigkuchengesichter blicken möchte, man sich diese am besten einfach backen sollte? So hat es zumindest unsere Redakteurin Deniz gemacht, s. Foto! Haben Sie gewusst, dass die Geiger-Lechner Ausstellung der Hammer ist und bis Mitte September verlängert worden ist? Interessiert es Sie, was der Neue (Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf) so überhaupt gar nicht leiden kann, oder was der evangelische Dekan Thomas Schwarz über verkaufsoffene Sonntage denkt? Möchten Sie mit Kulturpreisträgerin Waltraud Götz und ihren humorvollen Gedichten um die Wette lachen oder erfahren, wieso im Deutschen Medizinhistorischen Museum jetzt Alkohol verkauft wird? Dann laufen Sie los, um sich die druckfrische CITICON zu besorgen, die jetzt wieder an den bekannten Auslegestellen für Sie bereit liegt.
Viel Vergnügen mit Ausgabe 2 nach dem Corona-Lockdown!

CITICON 101 ist online!

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WUSSTEN Sie eigentlich, dass die Niederlande, Österreich, Italien und Kroatien mit Lockerungen für den Tourismus beginnen? Auch die generellen Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gelten nur noch bis zum 14. Juni. Damit scheint der Sommerurlaub trotz Maskenpflicht gesichert zu sein. Wussten Sie, dass es nun seit 10 Jahren Kräuterwanderungen rund um Böhmfeld gibt? Im Beckerwirt kann man sich übrigens die berühmten „Brozzeid-Kraxn“ abholen, die einen Kräutertag im Grünen unvergessen machen. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum wir als Gesellschaft eine neue Kultur des GENUG etablieren sollten oder warum die Welt nach Corona nie wieder die Gleiche sein wird? Wenn Sie die Antworten interessieren, dann halten Sie Ausschau nach unserer neuesten Ausgabe von CITICON, die nach einer längeren Pause ab sofort wieder für Sie an den gewohnten Auslegestellen zu finden ist.
Viel Vergnügen beim Lesen…

DSGVO-neuer Fragebogen

Amazon Fire TV Stick

…ist auf dem Weg nach Deutschland – Amazon Fire TV (siehe auch CITICON 35) ist aber evtl. nicht jedem Leser gleich ein Begriff. Ich selbst bin seit meinem Geburtstag stolzer Nutzer dieser kleinen schwarzen Streaming-Box von Amazon. Der angebotene Service – Multimedia-Streaming am TV – ist vergleichbar mit einer ähnlichen Box mit dem Namen Apple TV. Nun kommt dieses tolle Produkt auch noch per USB-Stick etwas günstiger auf den Markt, allerdings auch mit einem leicht geringeren Funktionsumfang. Das Geschäft mit der passenden Hardware für Multimedia-Streaming ist eigentlich erst so richtig in Schwung geraten, nachdem in den USA der Amazon Fire TV Stick bzw. der Google Chromecast Stick angeboten wurde. Als „Instant Video“ Kunde bei Amazon, früher hieß das übrigens Lovefilm und war ein DVD-Versand, oder auch über Netflix kann ich Ihnen prophezeien, dass Sie ganz schnell ein großer Fan von diesem Amazon Fire TV werden…

Bereits erhältlich:

Amazon Fire TV

Amazon Fire TV

Amazon Fire Gamecontroller

Amazon Fire Gamecontroller

Prothese aus dem 3D-Drucker

In Costa Rica haben Jugendliche einem Tukan den oberen Schnabel abgeschlagen. Nahezu der komplette obere Schnabel fehlt dem Tier. Das ist besonders bitter für den Tukan, da er laut dem Bericht der Crowdfunding-Kampagne so nicht mehr in seiner natürlichen Umwelt überleben kann. Die Nahrungsaufnahme ist erschwert. Zudem hat er keine Möglichkeit mehr, sich gegen Feinde zu wehren und Fortpflanzung fällt wohl ebenfalls aus, denn Tukan-Weibchen wählen ihre Männchen nach der Farbe des Schnabels aus. Nun bekommt der Tukan eine Prothese aus einem 3D-Drucker.

Ein Mann namens Luciano Lacayo hat eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo gestartet, um dem Vogel diese Prothese zu finanzieren. Das ursprüngliche Ziel von 5.000 US-Dollar wurde mit 9.700 US-Dollar (umgerechnet 8.500 Euro) fast um das Doppelte übertroffen. Vier verschiedene Firmen erklären sich laut der britischen Rundfunkanstalt BBC bereit, die Prothese mit einem 3D-Drucker herzustellen…