WANDERN, KULTUR GENIESSEN, NATUR ERLEBEN

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DIE EICHSTÄTTER WANDERWOCHEN STARTEN ZUR SCHÖNSTEN HERBSTFÄRBUNG

Klare Luft, angenehme Temperaturen und die Bäume im bunten Blätterkleid – der Herbst ist die vielleicht schönste Zeit, um die Wanderschuhe zu schnüren. Die Eichstätter Wanderwochen vom 19. September bis 11. Oktober 2020 stehen unter dem Motto „Herbstzauber im Altmühltal“. Mit ausgebildeten Naturpark- und Gästeführern geht es auf die spektakulärsten Strecken rund um die Bischofsstadt.

Die Teilnehmer wandern auf der Eichstätter TraumSchlaufe zum „Altmühltal-Panoramaweg“ oder erkunden Eichstätt aus der Vogelperspektive bei der Tour „Über den Dächern der Bischofsstadt“. Wandern mit Kindern bei den Familienwanderungen im KultURwald oder auf dem Fossilienpfad. Sagenhaftes offenbart sich bei „Mythen und Geschichten in und um Eichstätt“ und bei der Wanderung „Marterl, Taferl und die Ewigkeit“ begibt man sich auf die Spuren der Volksfrömmigkeit um Eichstätt, während man bei der Tour zu den „Großartigen Gärten Eichstätts“ durch Landschaft und Zeit lustwandelt.

TERMINE:

19. September 2020: Familienwanderung Fossilienpfad Eichstätt (ca. 9 km)
20. September 2020: Marterl, Taferl und die Ewigkeit – auf den Spuren der Volksfrömmigkeit um Eichstätt (ca. 10 km)
26. September 2020: Die großartigen Gärten Eichstätts (ca. 8 km)
27. September 2020: Mythen und Geschichten in und um Eichstätt (ca. 10 km)
3. Oktober 2020: Familienwanderung durch den KultURwald Eichstätt (ca. 5 km)
4. Oktober 2020: TraumSchlaufe Eichstätt – Wanderung auf dem Schlaufenweg zum Altmühltal-Panoramaweg (ca. 12 km)
10. Oktober 2020: Über den Dächern der Bischofsstadt – der herrliche Panoramaweg rund um Eichstätt (ca. 10 km)
11. Oktober 2020: Wanderung über die Waschette nach Wasserzell (ca. 10 km)

Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen. Die Teilnahme an den geführten Touren kostet pro Wanderung 8 Euro für Erwachsene (Jugendliche von 12 bis 16 Jahren 4 Euro, Kinder frei). Anmeldung bis spätestens 12 Uhr des Vortags bei der Tourist-Information Eichstätt: Telefon: 08421/6001-400 ∙ Fax: 08421/6001-408 ∙ info@eichstaett.dewww.eichstaett.de

Eine WANDER[R]AUSZEIT in Bayerns Herzstück

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TIEF DURCHATMEN ZWISCHEN ALTMÜHLTAL, DONAU & HALLERTAU

Schnell mal raus aus dem Alltag und rein in die Natur? Mal eben weg sein und schauen, wohin der (Wander-)Weg führt? In Bayerns Herzstück, circa 45 Minuten von Ingolstadt entfernt, sorgen abwechslungsreiche Touren in einzigartigen Naturlandschaften für die perfekte Wander[R]Auszeit. Ein Touren-Tipp für Ihre nächste [R]AUSZEIT: Der Drei-Burgen-Steig in Riedenburg. Der sportliche Steig führt durch romantische Wälder mit fantastischen Ausblicken zu den Burgruinen Tachenstein und Rabenstein sowie zum Schloss Rosenburg.

Im Altmühltal zwischen Riedenburg, Essing und Kelheim wandert man naturnah, denn mediterran anmutende Wacholderheiden, schroffe Jurafelsen und der idyllisch dahinfließende Kanal rahmen jede Tour ein. Wer den Wander-Herbst besonders genussvoll begehen möchte, der sollte sich einen Wander-Kurz-Urlaub in den Donaubädern Bad Abbach oder Bad Gögging gönnen. In Bad Abbach, kurz vor den Toren Regensburgs, genießt man geradezu kaiserlich einmalige Ausblicke über das Donautal bei einer Wanderung über den Jurasteig und über den idyllischen Kurort mit Heinrichsturm bei einer Wellness-Auszeit in der Kaiser-Therme. Im niederbayerischen Kurort Bad Gögging, eingebettet zwischen frei fließender Donau und den weitläufigen Hopfengärten der Hallertau, heißt es dann Wandern zwischen römischer Geschichte, bayerischer Gemütlichkeit und Wellnessfreuden.

Kommen Sie in Bayerns Herzstück und atmen Sie bei einer Wander[R]Auszeit zwischen Altmühltal, Donau & Hallertau wieder mal tief durch!

Blick auf das Donautal, FOTO: © Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V.

Ein Tipp für den Wander-Herbst:
Die Altmühltaler Wander-Brotzeit-to-go!

Einfach Tour durchs Altmühltal aussuchen, Brotzeit bestellen & abholen, loswandern und genießen! Und mit etwas Glück auch noch eine Übernachtung im Schloss gewinnen! Das wie & wo gibt’s unter www.herzstueck.bayern

Altmühltaler Wander-Brotzeit,
FOTO: © Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V., Annika Sattler

Besonderer Tipp:

Mit der Römer-Schlaufe zum Kastell Abusina, ein kurzer Umtrunk in einem der zahlreichen Gasthäuser entlang der Strecke und abends zur wohltuenden Entspannung in die Limes-Therme oder in den Day-SPAs der Sternehotels.

Kastell Abusina in Eining, FOTO: © Tourismusverband Ostbayern e.V., Stefan Gruber

Die Klassiker-Wanderung im Herzen Bayerns:

Eine Tour entlang der Donau durch das erste bayerische Nationale Naturmoment – die „Weltenburger Enge“ mit dem Donaudurchbruch. Der Dreiklang aus Wasser, Wald und Fels ist einzigartig und garantiert ein ganz besonderes Naturerlebnis: staunen Sie über bis zu 70 Meter über der Donau aufragende Felsen und genießen Sie einen einmaligen Blick auf das Kloster Weltenburg.

Wandern in der Weltenburger Enge,
FOTO: © Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V., Stefan Gruber

Weitere Wander-Tipps für Ihre nächste [R]AUSZEIT finden Sie
auf www.herzstueck.bayern oder in der Wanderbroschüre für die Region Altmühltal & Donaudurchbruch.

Gerne schicken wir Ihnen ein kostenloses Info-Paket zu! Einfach eine Mail mit dem Stichwort „Rauszeit“ an info@tourismus-landkreis-kelheim.de schreiben und alles für die Ausflugsplanung im Briefkasten finden!

Waldspaziergang im „Garten der Begegnung“

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2. Route im Eichstätter Kulturwald eröffnet

Ein goldener Zaun, ein „Zauberloch“ und ein kunstvoller „Garten der Begegnung“: Das erwartet Spaziergänger auf der neuen Route im Eichstätter KultURwald. Der gerade erst eröffnete, 2 Kilometer lange Rundweg führt auf die Spuren von Ludwig Graf Cobenzl, der als Geistlicher und Illuminat in Eichstätts Geschichte einging.

Neben seinem am Hang gelegenen barocken Schlösschen, das sich gegenüber der Eichstätter Sommerresidenz und des Hofgartens erhebt, ließ er ab 1784 eine Parkanlage nach englischem Vorbild errichten. Ein „Garten der Begegnung“ schwebte ihm vor, in dem getreu der illuminatischen Ideen Adel und Bürgertum ungezwungen beim Spazierengehen aufeinandertreffen konnten. In der künstlich angelegten Höhle des Gartens fanden außerdem geheime Treffen der Illuminaten statt. Die nächtlichen Feuer, die von der Stadt aus zu sehen waren, brachten der Höhle den Beinamen „Zauberloch“ ein. Die neue KultURwald-Route aber lässt den „Garten der Begegnung“ wieder auferstehen: zum einem durch Informationstafeln, zum anderen durch künstlerische Begegnungsmöglichkeiten mitten im Wald, die die Eichstätter Künstlerin Li Portenlänger und Forstwirt Markus Blacek erarbeitet haben: Da trifft man auf einen goldenen Zaun, auf Trichterrohre, die dem Wald eine Stimme geben, oder auf Gedichte von Hermann Hesse und Georg Trakl. „Mehrere Tafeln“, so Las Bender weiter, „sind zudem mit QR-Codes verknüpft: Sie führen zu einem thematisch passenden Film des Eichstätter Filmemachers Fred Darimont oder zu einer Lesung des Eichstätter Autors Michael Kleinherne.

Ermöglicht wurde die Route 2 des KultURwald-Projekts durch LEADER-Förderung sowie die großzügige Unterstützung der Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt und des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Eichstätt. Ganz „fertig“ ist der Pfad aber noch nicht – und genau das ist Teil des Konzepts: Denn so, wie sich die Natur den historischen „Garten der Begegnung“ zurückgeholt hat, werden die künstlerischen Elemente auch von der Natur verändert werden – etwa durch Bewuchs oder Erosion. Wie sich der Pfad im Laufe der Zeit und im Wechsel der Jahreszeiten verändert, „erwandert“ man sich am besten selbst. Besonders an warmen Tagen ist ein Spaziergang durch den KultURwald übrigens besonders zu empfehlen: Der Schatten der Bäume ist eine Wohltat.

DAS GEORGISCHE KAMMERORCHESTER INGOLSTADT SPIELT WIEDER

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Endlich geht das zwischenzeitlich stillgelegte rege Konzertleben des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt weiter! Am 13. September findet um 15 Uhr in Eichstätt das FAMILIEN-wandel-KONZERT mit Werken von Edward Elgar, Vaja Azarashvili und Sulchan Zinzadse unter der Leitung von Ruben Gazarian statt. Das GKO hat aus der Not eine Tugend gemacht und eine neue Location für sich entdeckt – den Skulpturenpark „Alf Lechner“ in Obereichstätt. Auf dem Gelände des ehemaligen Königlich Bayerischen Eisenhüttenwerks mit angeschlossenem Steinbruch stehen tonnenschwere, rostüberzogene Skulpturen. Das GKO lädt ein, durch den „Alf Lechner“ Skulpturenpark zu wandeln und mit dem KiKa-Moderator Ben gemeinsam das 23.000 Quadratmeter große Areal akustisch zu erkunden. Die Veranstaltung ist nicht bestuhlt, Campingstühle, Sitzkissen oder Decken dürfen mitgebracht werden.

Foto: © Georgisches Kammerorchester Ingolstadt

„Klassik zum Entdecken“ ist das Motto des Babykonzerts mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonín Dvorak und Johannes Brahms im Festsaal des Stadttheaters Ingolstadt. Für die Allerkleinsten spielen die Musiker des GKO am 26. September um 11 und 16 Uhr. Unter der Anleitung von Konzertpädagogin Ingrid Hausl wird gemeinsam gesungen, geklatscht und getanzt. Die Tickets vom 1. Babykonzert, geplant für den 28. März 2020, das coronabedingt abgesagt werden musste, sind nicht für dieses Babykonzert gültig. Die Karten können jedoch bei den bekannten Vorverkaufsstellen umgetauscht werden.

Foto: © Georgisches Kammerorchester Ingolstadt

Zu den Abokonzerten 7 und 3, die am 22. und 29. September 2020 stattfinden, folgen die aktuellen Informationen in Kürze. Weitere Infos finden Sie auf www.gko-in.de

CITICON 104 ist online!

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WUSSTEN Sie eigentlich, dass am 25. September ein breites Bündnis zum weltweiten Klimastreik aufgerufen hat – bislang sind in Deutschland schon 190 Demonstrationen und Aktionen angemeldet?! Hätten Sie gedacht, dass Wespen den Buchsbaumzünsler zum Fressen gern haben oder dass alte Apfelsorten im Gegensatz zu derzeit handelsüblichen Sorten Allergikern null Probleme machen? Hätten Sie Lust, noch ein paar neue Fleckchen Heimat bei ihrem nächsten Urlaub zu erkunden, zum Beispiel im Bayerischen Wald oder direkt vor der Haustür von Hohenwart aus auf dem altbaierischen Oxenweg? Interessieren Sie sich für Technik, Beauty oder Mode? Dann besorgen Sie sich schnell die neue CITICON, die ab sofort in der Region an den gewohnten Auslegestellen zu finden ist.
Viel Spaß beim Lesen…

ARCHAEOPTERYX-SOMMER IM ALTMÜHLTAL UND SONDERAUSSTELLUNG IM JURA–MUSEUM EICHSTÄTT

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Der Urvogel Archaeopteryx hat das Altmühltal weltberühmt gemacht. Zudem ist nun das Eichstätter Exemplar von der Paläontologischen Gesellschaft zum Fossil des Jahres 2020 gekürt worden und unterstreicht damit nochmals eindrücklich dessen einmalige Bedeutung.

Foto: © Shutterstock.com

Die vier Fossilienmuseen aus der Region präsentieren daher mit dem ARCHAEOPTERYX-SOMMER im Altmühltal ihre Urvogel-Schätze in einer bisher nie dagewesenen Kooperation.

Das Jura Museum auf der Willibaldsburg Eichstätt, das Geozentrum Solnhofen, das Museum Bergér auf dem Eichstätter Blumenberg und das Dinosaurier Museum Altmühltal in Denkendorf laden gemeinsam dazu ein.

Auf einer Flugroute durch diese Institutionen können Sie, den gefiederten
Mini-Dinosauriern und ihrer jurazeitlichen Welt folgen, sie erforschen und erfahren, warum das Altmühltal durch seine Weltstars der Fossilien so berühmt geworden ist. In diesen Museen sind immerhin sieben Urvögel im Original zu sehen, das ist die Hälfte aller bekannten Exemplare. Ein Kunstwettbewerb lädt Teilnehmer*innen jeden Alters dazu ein, den Urvogel und seine Welt in ihrer Fantasie wiederauferstehen zu lassen. Informationen dazu entnehmen Sie den Internetseiten der beteiligten Museen.

Vom 2. Juli bis 1. Dezember 2020 ist im Jura–Museum Eichstätt außerdem die SONDERAUSSTELLUNG „KNALLBUNT UND UNSICHTBAR“ zu sehen, eine Schau von 40 großartigen Aufnahmen des Tierfilmers und Naturfotografen Konrad Wothe.

ROT X STAHL

Jubiläumsausstellung von Rupprecht Geiger und Alf Lechner bis zum 13. September 2020 verlängert

Aufgrund der großen Begeisterung für die Jubiläumsausstellung ROT X STAHL, der hohen Besucherzahlen und der starken Nachfrage für Führungen, freut sich das Lechner Museum in Ingolstadt, die Verlängerung dieser besonderen Ausstellung mit Werken von Rupprecht Geiger und Alf Lechner bis einschließlich Sonntag, den 13. September 2020 bekanntzugeben.

Geiger und Lechner 1985 , FOTO: © Stefan Moses

„Besonders nach der COVID-19 pandemiebedingten zweimonatigen Schließung der Ausstellung ist es für uns alle eine besondere Freude, diese wunderbare Präsentation bis September weiterhin zeigen zu können“,

so Julia Geiger,die Enkelin von Rupprecht Geiger, welche diese Werkschau zusammen mit Daniel McLaughlin, dem Sohn Lechners, kuratiert hat.

„Das Zusammenspiel der Werke der beiden großen Künstler in dieser Ausstellung ist einzigartig, wie sie sich gegenseitig ergänzen und gleichzeitig erheben“.

Daniel McLaughlin, Lechners Sohn
© Studio Hetzer
© Studio Hetzer

Das Lechner Museum präsentiert diese Jubiläumsausstellung zu seinem 20-jährigen Bestehen. Rupprecht Geiger und Alf Lechner gelten als Schlüsselfiguren und Großmeister der europäischen Abstraktion. Sie waren Freunde und hatten viele Gemeinsamkeiten, sowohl in ihrem Werk als auch in ihrer Biografie. Beide waren Münchener und Autodidakten. Beide begannen in jungen Jahren mit Landschaftsmalerei. Beide lernten erst ein Handwerk und arbeiteten als Architekt bzw. Designer, bevor sie sich entschlossen, ihr Leben voll und ganz ihrer Kunst zu widmen. Die Ausstellung im Lechner Museum Ingolstadt arbeitet den Werdegang beider Künstler zu Leitfiguren der deutschen Abstraktion heraus. Sie stellt die Bedeutung von Oberflächen und Form als physisches Farb- sowie skulpturales Raumerlebnis in den Mittelpunkt. Die von Geiger beschriebene „Wandlung der Farbmaterie zum Farbgeist“ steht dabei in direkter Beziehung zur „Komplexität der Einfachheit“ bei Lechner. Es wird anhand der großen Vielfalt der Werke verdeutlicht, wie beide Künstler ihren Werk-Kosmos zu einem unvergesslichen Kunsterlebnis aufgespannt haben. Von unterschiedlichen Standpunkten kommend, dem des Malers und dem des Bildhauers, gingen sie gemeinsam einen Weg in die Abstraktion. Sie entwickelten im Austausch und unter Einbezug des physischen Erlebnisses beim Betrachten ihre Ausdrucks- und Formensprache. Beide schöpften geometrische Form-, Farb- und Stahlkräfte maximal aus. Begleitend zur Ausstellung im Lechner Museum präsentiert die Alf Lechner Stiftung im Papierhaus des Lechner Skulpturenparks Obereichstätt Grafik und Künstlerbücher mit Originalwerken von Rupprecht Geiger und Alf Lechner, die zum ersten Mal ausgestellt und im Rahmen von Führungen zu sehen sind.

ZITATE ZUR KUNSTHISTORISCHEN BEDEUTUNG VON ALF LECHNER UND RUPPRECHT GEIGER:

„Die Stadt [München] hat dem Jahrhundertkünstler, der Rupprecht Geiger nun in jedem Wortsinn ist, für grandiose Entdeckungen und imposante Werke zu danken.“

Christian Ude (ehemaliger Oberbürgermeister, München), 1998

„Rupprecht Geiger ist es gelungen, dieser Farbe eine neue Dimension hinzuzufügen, sie vom Dinglichen, Materiellen auf eine spirituelle, geistige Ebene hinüberzuführen. Damit verdanken wir seiner Malerei eine neue Sicht von Rot. Allein für diese historische Leistung, aber auch für die grandiose Entdeckung der irregulären Bildflächen, den „shaped canvases“, zu Beginn seines malerischen Werkes, verdient er einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte.“

Helmut Friedel (ehemaliger Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München), 2003

„Alf Lechner hat den Stahl geknickt, gebogen, gewalzt und gehämmert, durchbohrt und geschnitten, erhitzt und bersten lassen, aufgerichtet und hingelegt, konzentriert und aneinander gereiht, im Inneren und im Äußeren, in Räumen und auf Plätzen realisiert (…) Er hat die Körper, Schritte und Teilungen berechnet und in unzähligen Zeichnungen und
Modellen vorgeplant und entwickelt, und trotzdem wirken alle seine Arbeiten ganz spontan und ganz ursprünglich, so wie Zeichen einer anderen Welt, einer archaischen Zeit.“

Prof. Dr. Dieter Honisch (ehemaliger Direktor der Neuen Nationalgalerie, Berlin), 1986

„Alf Lechners Oeuvre lässt zweierlei erkennen: Einerseits seine betonte Zurückhaltung gegenüber dem Geist des Aufbruchs,
des Optimismus, des Visionären (was Zero-Künstler im Rheinland propagierten), andererseits aber eine unübersehbare
Abwendung von den bis dato gängigen bildhauerischen Verfahren. Während man nämlich von Gonzalez bis Chillida
immer wieder schweißt, um eine bestimmte Gestalt hervorzubringen und zum symbolischen Ausdrucksträger zu machen,
geht es Lechner um das Verhältnis von Maß und Material, von Proportion und Prozess, um Geometrie und Physik.“

Prof. Dr. Armin Zweite (ehemaliger Direktor der Kunstsammlung Nordrheinwestfalen K20, K21), 2015

Öffnungszeiten Lechner Museum Ingolstadt: Do – So, 10 –17 Uhr. Der Katalog zur Ausstellung „ROT X STAHL – Rupprecht Geiger und Alf Lechner“ ist ab sofort im Museumsshop erhältlich und kostet 28 Euro.

CITICON 102 ist da!

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WUSSTEN Sie eigentlich, dass das Leben kein Ponyhof ist? Und dass, wenn man in zufriedene Honigkuchengesichter blicken möchte, man sich diese am besten einfach backen sollte? So hat es zumindest unsere Redakteurin Deniz gemacht, s. Foto! Haben Sie gewusst, dass die Geiger-Lechner Ausstellung der Hammer ist und bis Mitte September verlängert worden ist? Interessiert es Sie, was der Neue (Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf) so überhaupt gar nicht leiden kann, oder was der evangelische Dekan Thomas Schwarz über verkaufsoffene Sonntage denkt? Möchten Sie mit Kulturpreisträgerin Waltraud Götz und ihren humorvollen Gedichten um die Wette lachen oder erfahren, wieso im Deutschen Medizinhistorischen Museum jetzt Alkohol verkauft wird? Dann laufen Sie los, um sich die druckfrische CITICON zu besorgen, die jetzt wieder an den bekannten Auslegestellen für Sie bereit liegt.
Viel Vergnügen mit Ausgabe 2 nach dem Corona-Lockdown!

10 Jahre Kräuter-wanderungen rund um Böhmfeld

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Beliebstester Ausgangspunkt ist der Beckerwirt, denn die Verbindung von Kulinarik, Wissen und Wandern ist unschlagbar.

Auf der Strecke sind insgesamt fünf Tafeln zu sehen, die an entsprechend ausgewählten Stellen bestimmte Aspekte rund um das vielfältige Thema „Kräuter“ näherbringen. Neben der Verwendung der Kräuter in der Küche spielen dabei mitunter auch gesundheitlich-medizinische Aspekte, Geschichtliches und Geschichten sowie Magisches eine Rolle. Man erfährt zum Beispiel, warum man vor 140 Millionen Jahren Badesachen hätte mitbringen können oder warum der Hopfen die bis ins Mittelalter verwendeten Kräuter verdrängt hat. Fotos ergänzen den Text, wobei das Hintergrundbild oft einen Ausschnitt aus dem umgebenden Lebensraum zeigt. Auf jeder Tafel befindet sich auch ein Kalender, in dem ausgewählte Pflanzen besprochen werden. In der Regel ist das Bild der jeweiligen Pflanze und dem Zeitraum ihrer Blütezeit zugeordnet. Durch eine farbige Leiste wird die Sammel- oder Erntezeit angegeben, welche sich auf das ganze Kraut oder bestimmte Pflanzenteile beziehen kann. Grundsätzlich
gilt: Sammeln Sie keine Kräuter, denn es besteht immer Verwechslungsgefahr mit eventuell giftigen Pflanzen! Außerdem gilt für manche Arten wie beispielsweise für die Schlüsselblume und alle Enzianarten Sammelverbot! Ein Highlight sind die allerdings die geführten Wanderungen mit den Kräuterpädagoginnen Johanna Schneider und Andrea Beck, die Bio- und Ayurvedaköchin ist und auch die Wirtin vom Beckerwirt. „Der Kräuterweg ist als Ausflugsidee, Teamevent und innere Einkehr (ich biete jetzt auch meditative Wanderungen an) konzipiert. Seit 10 Jahren füllen Johanna Schneider und ich nun den Weg in Böhmfeld mit Leben, teilen unser Kräuterwissen und geben allerlei Tipps zur Verwendung von Kräutern in der Küche, als Hausheilmittel, zur Naturwellness und als Herzöffner für die Natur, als Ursprung allen Seins und Werdens. Das Interesse an unseren Wanderungen ist nach wie vor groß, was uns unbandig g‘freid! “

Kräuterweg: Johanna Schneider und Andrea Beck (Foto: Sabina Schneider)

Im Beckerwirt erwartet Sie auch noch eine ganz besondere Picknick-Idee: die „Brozzeid-Kraxn“. Wir bestücken Ihr Picknick mit Bio- & Wildkräutern für Ihr „Essen im Grünen“! Bestellungen bitte einen Tag im Voraus unter Telefon 08406/91242. Die Abholung erfolgt an der Rezeption. Unsere „Brozzeid-Kraxn“ enthält ofenfrisches Dinkel-Baguette, Salat mit Kräutern und Balsamico Dressing, gegrilltes Gemüse, Kräuteraufstrich, Wachholderschinken und Käse, Joghurt mit Löwenzahnblütenhonig und Nüssen, süßes Gebäck und Kräuterlimonade. Gerne ergänzen wir den Korb mit ausgesuchtem Bio-Wein, Bierspezialitäten, Sekt, Wasser, Kaffee, Bratwurst im Glas… Alle Lebensmittel aus biologischem Anbau/Aufzucht D-Öko-006; Wildkräuter aus sorgfältiger Eigensammlung. In der Kraxn finden Sie Gläser, Teller, Besteck, Servietten, eine Picknickdecke und die angegebenen Speisen und Getränke für zwei Personen (Preis 50 Euro).

Aktuelle Termine für die Kräuterwanderungen:

Freitag, 19. Juni 2020 – „Sonnwendkräuter“ Kräuterwanderung mit Imbiss
Mittwoch, 24. Juni 2020 – Kochen mit Wildkräutern Gemeinsames Kochen mit Andrea
Freitag, 26. Juni 2020 – „Sommer in Orange“ Kräuterwanderung mit Picknick
Freitag, 3. Juli 2020 – Kulinarischer Spaziergang Kräuterwanderung & Imbiss
Freitag, 17. Juli 2020 – „Sommergrün“ Kräuterwanderung mit Picknick
Freitag, 11. September 2020 – „Genuss-Hecke“ Kräuterwanderung Saisonende
Sonntag, 29. November 2020 – „Winterwanderung“ Harmonie und Wohlbefinden


Weitere Infos unter www.beckerwirt.de

CITICON 101 ist online!

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WUSSTEN Sie eigentlich, dass die Niederlande, Österreich, Italien und Kroatien mit Lockerungen für den Tourismus beginnen? Auch die generellen Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gelten nur noch bis zum 14. Juni. Damit scheint der Sommerurlaub trotz Maskenpflicht gesichert zu sein. Wussten Sie, dass es nun seit 10 Jahren Kräuterwanderungen rund um Böhmfeld gibt? Im Beckerwirt kann man sich übrigens die berühmten „Brozzeid-Kraxn“ abholen, die einen Kräutertag im Grünen unvergessen machen. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum wir als Gesellschaft eine neue Kultur des GENUG etablieren sollten oder warum die Welt nach Corona nie wieder die Gleiche sein wird? Wenn Sie die Antworten interessieren, dann halten Sie Ausschau nach unserer neuesten Ausgabe von CITICON, die nach einer längeren Pause ab sofort wieder für Sie an den gewohnten Auslegestellen zu finden ist.
Viel Vergnügen beim Lesen…