CITICON 111 ist online!

, , , , ,

Wussten Sie eigentlich, dass schon die Römer Graffitis kannten? Haben Sie Lust, Franziska Wanninger und Günter Grünwald zu begegnen oder sich ausführlich mit Diversity zu beschäftigen? Denken Sie, dass es heutzutage eine Kunst ist, Bäume zu pflanzen? Fragen über Fragen. Antworten finden Sie in der Ausgabe der CITICON 

Juli/August 2021

CITICON 110 ist online!

, , , , ,

Wussten Sie eigentlich, dass wieder eine ganze Reihe an Veranstaltungen stattfinden? Allen voran können jetzt endlich die Veranstaltungsflächen auf dem Landesgartenschaugelände bespielt werden. Auch die Picknicknächte in Ingolstadt und Geisenfeld, die Tanztage und etliche Ausstellungen gehen an den Start. Good news für Fans der gepflegten bayerischen Wirtshauskultur: das „Weissbräuhaus zum Herrnbräu“ hat gerade Wiedereröffnung gefeiert! Sie hätten gerne einmal gewusst, warum man immer so negative Schlagzeilen zu alternativen Heilverfahren liest oder was einen echten Optimisten ausmacht? Sie möchten in die Grillsaison starten und suchen noch nach Ausstattung? Kein Problem, besorgen Sie sich die neue CITICON, die ab sofort wieder an den gewohnten Auslegestellen für Sie bereitliegt. 

Citicon 110
Juni/Juli 2021

CITICON 109 ist online!

, , , , ,

Wussten Sie eigentlich, dass in diesem Jahr die weltgrößte Hutmodenschau, die MUT ZUM HUT in Ingolstadt und nicht in Neuburg stattfinden wird? Steht Ihnen der Sinn nach ULTIMATE GRAY oder ILLUMINATING? Würden Sie gerne wissen, warum viele Jüngere ganz automatisch Sprache gendern oder was an einer WG im Alter so reizvoll ist? Hätten Sie gedacht, dass es Menschen gibt, die freiwillig die Kippen von anderen aufheben? Würden Sie gerne wissen, was hinter Begriffen wie „BLIND DATE LIVING“ oder „RENTERS RENOVATION“ steckt? Diese und noch viel mehr Geheimnisse lüftet die neue CITICON, die Sie ab sofort an den bekannten Auslegestellen finden.

Citicon 109
Mai/Juni 2021

CITICON 108 ist online!

, , , , ,

Wussten Sie eigentlich, dass bei den Sanierungsarbeiten auf der Willibaldburg in Eichstätt zufällig die originale Zugbrücke aus dem Mittelalter entdeckt worden ist? Haben Sie vom neuen „Precht“ gehört oder vom Bürgerbegehrens „Hände weg vom Grünring“? Haben Sie mitbekommen, dass nicht nur der Frühling sondern auch die Kunst steht in den Startlöchern steht? Sobald es die Pandemie erlaubt finden sowohl die Kabaretttage als auch die Tanztage 21 in Ingolstadt statt und die Landesgartenschau eröffnet digital. Außerdem locken die Gärten, Balkone und Terrassen. Brauchen Sie Inspiration für ihr Freiluft-Wohnzimmer? Dann besorgen Sie sich die neue CITICON. Viel Spass beim „Click & Meet“, unser Magazin finden Sie wie gewohnt in den üblichen Geschäften und an den bekannten Auslegestellen… Bleiben Sie gesund!

Ein großer Schritt in die richtige Richtung!

,

Equal Pay Day 2021 am 10. März

Der Equal Pay Day beschreibt anhand eines Datums die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Diese liegt aktuell in Deutschland bei 19 Prozent. So lange arbeiten rechnerisch Frauen ohne Entgelt, wohingegen Männer bereits ab dem 1. Januar voll verdienen. Bundesweit ist dies in diesem Jahr der 10. März. – Eine großer Schritt auf dem Weg zur Lohngleichheit wurde im vergangenen Jahr beschritten. 2020 war der Equal Pay Day noch am 17. März.


Maßnahmen der Bundesregierung haben hier einen wichtigen Beitrag geleistet.

Von der Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 und den regelmäßigen Anpassungen seitdem profitieren vor allem Frauen im gering bezahlten Dienstleistungssektor.

Am 6. Juli 2017 wurde das Entgelttransparenzgesetzes einführt. Das Gesetz verbietet bei gleicher und gleichwertiger Arbeit ausdrücklich die unmittelbare oder mittelbare Benachteiligung auf Grund des Geschlechts im Hinblick auf sämtliche Entgeltbestandteile und Entgeltbedingungen. Dies stellt eine Ergänzung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) dar.

Allerdings besteht kein Verbandsklagerecht, wodurch Frauen sich oftmals scheuen ihr Recht auf gleiche Bezahlung auch einzuklagen. Zudem gilt das Gesetz nur für Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern.

Seit 2019 zudem das Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit im Gesetz verankert wurde, sank das Risiko, dass Frauen nach Ende einer Familienphase nicht mehr ihre Stunden erhöhen können und in einer Teilzeit- oder Minijobfalle festhängen. Aktuell arbeiten immer noch 47 Prozent der Frauen in Teilzeitstellen und drei von vier Minijobs werden von Frauen ausgeübt. Dies führt nicht nur zu einem geringeren Einkommen, sondern auch zu weniger Rente im Alter.

Veränderungen im Elternzeitgesetz, Einführung von ElterngeldPlus, Partnerschaftsboni und das Pflegezeitgesetz führten zur Entlastung von Frauen im Bereich der Care-Zeiten und auch zu höheren Verdiensten bei Frauen und besseren Chancen zur Weiterentwicklung im Unternehmen trotz familienbedingten Unterbrechungen der Erwerbsbiographien.

Aktuell verbringen Männer meistens nur die zwei gesetzlich geforderten Partnermonate in Elternzeit und auch Pflegezeiten in der häuslichen Pflege werden immer noch zu über siebzig Prozent von Frauen absolviert. Auch wenn Erziehungszeiten und auch Pflegezeiten mittlerweile auf die gesetzliche Rente angerechnet werden können, entsteht nach wie vor einen Rentenlücke – der sog. Gender Pension Gap – von aktuell 46 Prozent.


Weitere Veränderungen notwendig

Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf freut sich, dass die Bemühungen der letzten Jahre Früchte tragen. Dennoch sieht auch er weiteren Handlungsbedarf.

Es gibt nach wie vor einiges zu tun: Die Erhöhung von Gehältern im sozialen Bereich, die Abschaffung des Ehegattensplittings und eine gleichmäßigere Verteilung von Elternzeit bzw. generell der unbezahlten Care-Arbeit.

Dabei geht es nicht darum, dass alle Frauen in technischen Berufen Vollzeit arbeiten und Führungspositionen übernehmen sollen, sondern dass Männer und Frauen gemeinsam Lösungen finden müssen, die für beide Partner eine finanzielle Unabhängigkeit sowohl während des Erwerbslebens als auch im Rentenalter im Blick hat und jeder mit seinem Wunsch nach Familie und/oder Karriere Möglichkeiten zur Umsetzung dieser Lebensziele findet und diese Entscheidungen nicht durch das Gehalt der schlechter verdienenden Frau bestimmt werden.

Neben der Politik und den Unternehmen kann jeder einzelne aktiv und „Gamechanger“ werden – wie von der Initiative der Business an Professional Women (BPW) Germany e. V. gefordert, und sich für mehr Lohngerechtigkeit und die gleiche Bezahlung von gleicher und gleichwertiger Arbeit einsetzen.

Die Gleichstellungsbeauftragte Anja Assenbaum wünscht sich hierzu selbstbewusste Frauen und Männer, die sich genauso um die Betreuung der Kinder kümmern wie um ihre Erwerbstätigkeit, die das Erwirtschaften eines Familieneinkommens genauso wie das Erledigen der unbezahlten Hausarbeit und Erziehungsarbeit als gemeinschaftliche Aufgabe sehen, in der sich alle Beteiligten mit ihren Bedürfnissen wiederfinden. Ein tradiertes Bild, in der der Mann der Frau im Haushalt hilft und die Frau ein bisschen zum Haushaltseinkommen dazu verdient muss der Vergangenheit angehören.

Die Tarifpartner sind bei der Verhandlung von Tariflöhnen aufgefordert eine Angleichung von Löhnen im sozialen und technischen Bereich anzustreben. Die Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung zum Comparable Worth Index aus dem Jahr 2016 leistet hier einen wichtigen Beitrag. Neben Unternehmen, die selbstverpflichtend geschlechtsunabhängig die gleichen Löhne für die gleiche Arbeit bezahlen, müssen Frauen jedoch auch selbstbewusst die entsprechenden Gehälter verhandeln.

Wenn Arbeitgeber Frauen für die gleiche Arbeit immer genauso zu bezahlen wie einen Mann, würden allein sechs Prozent Lohnlücke geschlossen werden können.

Welche Auswirkungen die Corona-Pandamie auf den Gender Pay Gap hat, ist aktuell noch nicht absehbar. Mit Kurzarbeitergeld und erleichtertem Zugang zu Leistungen der Grundsicherung wurde von Anfang an versucht massiven Einkommenseinbrüchen entgegenzuwirken. Lassen wir uns überraschen, wann im nächsten Jahr der Equal Pay Day sein wird und zeigen wir trotz aller aktuellen Einschränkungen am 10. März „Flagge“ mit roten Taschen oder in diesem Jahr coronakonform auch mit einer roten Maske.

Frauentag in Zeiten von Corona

,

Internationaler Tag der Frau in Ingolstadt mit Graffiti und FFP 2 Masken

Der Frauentag findet jedes Jahr am 8. März statt. Daran ändert auch Corona nichts. Die städtische Gleichstellungsstelle lässt sich von Corona nicht abbringen und hat eine der Pandemie angepasste Aktion mit dem Motto „there is no limit“ für Frauen geplant: Bedruckte FFP 2 Masken werden an die Netzwerkpartnerinnen im Stadtgebiet versendet, so dass viele Frauen mit bedruckten FFP 2 Masken auf den Frauentag hinweisen können. Besonders freuen sich Bürgermeisterin Petra Kleine und die Gleichstellungsbeauftragte Barbara Deimel über die Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring und den jugendlichen Künstlerinnen Julia Pezala, Lisa Kappner und Lissi Krauthammer. Normalerweise sprühen die Künstlerinnen Graffitis. Dieses Mal wagen sie sich an ein digitales Graffiti, das die Gleichstellungsstelle auf ein Banner druckt und das am Montag, 8. März auf dem Rathausplatz präsentiert wird und dort auf den Internationalen Frauentag hinweist.

Bürgermeisterin Petra Kleine begrüßt zum Frauentag 2021 die Kunstaktion, mit der junge Frauen sich künstlerischen den öffentlichen Raum erobern, dort sichtbar sind und so die Stadt mitgestalten. Es sei beim inzwischen 44. Internationalen Frauentag unübersehbar, dass Frauen immer noch für Gleichstellung auf die Straße gehen müssen, um sich generationenübergreifend für gerechte Bezahlung oder ein diskriminierungsfreies Leben einsetzen. Beim Frauentag 2021 sei ihr vor allem wichtig festzuhalten, dass es Veränderung nur geben werde, wenn wir Gemeinsamkeit schaffen und unsere Vielfalt zulassen.

Barbara Deimel erklärt: „Der Frauentag ist für viele Frauen auf der ganzen Welt seit hundert Jahren ein wichtiger Termin im Kalender. Dabei wird am Frauentag gefeiert, was Frauen in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten erreicht haben. Gleichzeitig setzen sich Frauen bei weltweiten Veranstaltungen für mehr Gleichstellung ein. Mehr Gleichstellung – auch in Ingolstadt – fordern wir für die Frauen vor allem bei der Verteilung der Care-Arbeit, also der unbezahlten Sorgearbeit, bei der Lohngerechtigkeit, bei der politischen und wirtschaftlichen Teilhabe und beim Schutz vor Gewalt.“


Den Internationalen Frauentag feiern Frauen auf der ganzen Welt seit mehr als hundert Jahren. Weltweit in 26 Ländern und im Bundesland Berlin ist der Frauentag ein Feiertag. Seine Wurzeln hat der Frauentag in der Arbeiterinnenbewegung des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts.

Kommunale Schnellteststation in Ingolstadt

,

Terminvereinbarungen ab sofort möglich

Mit der „Ingolstädter Teststrategie“ bietet die Stadt Ingolstadt ihren Bürgerinnen und Bürgern ein kommunales Angebot für Schnelltestungen. Diese werden durch medizinisch geschultes Personal in Zusammenarbeit mit Ingolstädter Hilfsorganisationen bereitgestellt. Die Tests sind kostenlos und werden nur nach Voranmeldung durchgeführt.

Die Teststrategie ist atmend aufgebaut. Sie kann in der Zahl der Tests je nach Bedarf nach oben und unten angepasst werden. So kann kurzfristig auch auf weitere Änderungen infolge des Corona-Gipfels zwischen Bund und Ländern am 3. März reagiert werden.

Die bisherige kommunale Teststation am Audi Sportpark (PCR-Testungen durch Labor) wird an weiteren Standorten durch Antigen-Schnelltests sowie den Einsatz mobiler Teams erweitert.

Dabei kommen zwei Hybridteststationen zum Einsatz, die flexibel, je nach Bedarf, stationär in der jeweiligen Teststation oder mobil Schnelltests durchführen können. Damit können bis zu 45.000 Schnelltests im Monat abgewickelt werden. Über diese kommunale Schnellteststrategie werden zunächst die für Schulen und Kinderbetreuung erforderlichen Schnelltestungen sichergestellt. Weiter werden auch Tests zum Beispiel für Besuche in Altenheimen, bei den Großeltern oder bei Risikopatienten kostenlos angeboten.

Foto: © Bernd Betz

Die Schnellteststation Mitte befindet sich im Flachbau auf dem Parkplatz neben dem alten Landratsamt (Auf der Schanz 39) und wird durch das BRK Ingolstadt betrieben. Nach der heutigen Eröffnung nimmt sie am Montag den Regelbetrieb auf. Termine für Schnelltests können ab Freitagnachmittag über die Online-Terminvereinbarung unter www.ingolstadt.de/corona reserviert werden. Telefonisch ist eine Anmeldung unter 0841/305-40008 (Mo. bis Fr. 8 bis 16 Uhr) möglich.

Zum Schnelltest ist ein Ausweisdokument (Lichtbild und Adresse muss vorliegen) mitzubringen. Über das Ergebnis des Schnelltests wird vor Ort eine Bestätigung ausgestellt.

Die zweite Schnellteststation Süd (alte ESV-Halle; Geisenfelderstraße 1), die durch die Johanniter Unfallhilfe Ingolstadt betrieben wird, startet zunächst im mobilen Einsatz. Hinzu kommen mobile Testteams des Malteser Hilfsdiensts Ingolstadt. Koordination und Einteilung der Testteams erfolgt zentral.


Die durch den Bund und den Freistaat Bayern an die Kreisverwaltungsbehörden gestellten Testungsaufgaben werden durch die „Ingolstädter Teststrategie“ umgesetzt.

  • Kostenlose Schnelltests für Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger
  • Voranmeldung nötig unter www.ingolstadt.de/corona
  • Kommunale Schnellteststrategie mit Unterstützung der Hilfsorganisationen
  • Hybridteststationen für Tests in der Station oder im mobilen Einsatz
  • Bis zu 45.000 Antigen-Schnelltests/Monat möglich

Freiluftausstellung „VIERTE“ in Manching zu sehen

,

Ist es Ihnen schon aufgefallen? Die Manchinger Ortsmitte am Fontänenfeld und an der Mariensäule hat ein wenig verändert: Mitarbeiter des Bauhofes haben dort 16 Tafeln mit Gemälden von Künstlern im Boden verankert. Bei diesem Kunst-Projekt handelt es sich um die Freiluftausstellung „VIERTE“ des Neuen Pfaffenhofener Kunstvereins. „Ich denke, dass es genau der richtige Zeitpunkt für etwas Farbe in dieser grauen und tristen, von Corona geprägten Zeit ist. Wir mussten jetzt schon auf den traditionellen Fasching verzichten. Die Werke der Künstler sollen etwas erheitern und den Manchingerinnen und Manchingern die Möglichkeit geben, sich kurzweilig vom Alltag ablenken zu lassen“, erklärt Herbert Nerb, Bürgermeister in Manching.

Der Neue Pfaffenhofener Kunstverein hatte ursprünglich diese Gruppenausstellung erst in zwei Jahren geplant. „Es hat sich aber schnell gezeigt, dass diese besonderen Zeiten auch neue Wege erfordern. Die Künstler kommen alle aus dem Umfeld des Vereins und sind größtenteils auch selbst aus dem Landkreis Pfaffenhofen. Wir freuen uns, dass wir in Manching zu Gast sein dürfen“, ergänzt Norbert Käs, der dem Kuratorium angehört und für die Ausstellung in Manching verantwortlich ist. „Wir haben die Werke um das Fontänenfeld und die Mariensäule so angeordnet, dass, egal aus welcher Himmelsrichtung man kommt, einen immer ein Gesicht ansieht.


Nach dem Start in Pfaffenhofen, wurden die Werke auch in Geisenfeld und zuletzt in Rohrbach gezeigt. Die Ausstellung ist bis Mitte März in Manching rund um das Fontänenfeld zu sehen.

„Stadtgeschichten – Leben zwischen NS Zeit und nationalsozialistischem Untergrund“

,

Das neue online Kurzfilm-Projekt von Künstler an die Schulen in Kooperation mit dem Stadtmuseum Ingolstadt startet am 9. März 2021 via Zoom. Dafür werden noch Teilnehmer*innen gesucht. Das Projekt ist für Menschen im Alter von 14 bis 94 Jahren offen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Inhaltlich fokussiert das Projekt auf drei Schwerpunktthemen: Technik, Stadtgeschichte, Kurzfilm Dreh. Um online kreativ arbeiten zu können und eigene kurze Filme mit der eigenen Handy Kamera entwickeln zu können, braucht es ein gewisses technisches Knowhow. Die Filme werden sich inhaltlich mit dem Thema NS-Zeit in Ingolstadt und den rechtsradikalen Strömungen in unserer Gesellschaft heute auseinandersetzen. Ute Lottes vom Stadtmuseum wird den Teilnehmer*innen die NS Zeit in Ingolstadt näherbringen. Ein Hauptaugenmerk liegt auch auf den blauen Stelen von Dagmar Pachtner in der Innenstadt. Am Schluss soll aus der ganz persönlichen Sicht, auf dieses Thema, und der eigene Bezug dazu kreativ in einem Kurzfilm verarbeitet werden. Dies wird von Theaterpädagogin und Schauspielerin Nicole Titus angeleitet. Hier lernen die Teilnehmer*innen wie man ein Drehbuch entwickelt, Regie führt und den Film auch schneidet. Sie erhalten auch eine Einführung in den Bereich „Acting For Film“. Für den Bereich Film-Ausstattung konnte Kunsttherapeutin Ute Dungel gewonnen werden. So können auch die Requisiten und Kostüme für den eigenen Film selbst hergestellt werden. Der Kurs findet einmal pro Woche statt und dauert bis 30. September 2021. In den Sommerferien findet nichts statt. Auch wenn das Projekt erstmal inhaltlich auf Ingolstadt fokussiert, ist es für Menschen aus verschiedenen Nationen und Regionen offen. Das ist das Schöne an digitalen Workshops: die Teilnehmer*innen können sich aus verschiedenen Ländern „zuschalten“. Während die Ingolstädter*innen sich kritisch mit der Vergangenheit und Gegenwart von Ingolstadt beschäftigen, setzen sich die Teilnehmer*innen aus anderen Regionen und Ländern kritisch mit der NS Vergangenheit und rechtsradikalen Strömungen ihres Wohnortes auseinander. Die Ergebnisse fließen dann zusammen.


Weitere Informationen sowie alle Details für die Anmeldung finden Sie unter: https://nicoletitus.at/stadtgeschichten-online-kurzfilm-kurs/ . Für Fragen steht Projektleitung Nicole Titus per E-Mail nicole@nicoletitus.de oder telefonisch unter 0841/99373424 zur Verfügung.

Das Projekt erhält Förderergelder vom Fonds Soziokultur aus dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) „NEUSTART KULTUR“ und wird von der Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt sowie dem Jugendmigrationsdienst unterstützt.

Nachhaltiger Genuss aus der Region

,

ZONTA-Club Ingolstadt veranstaltet ein virtuelles Produkt Tasting per Zoom-Meeting mit zwei Unternehmerinnen aus der Region und unterstützt damit gleichzeitig zwei lokale Künstlerinnen, die Corona bedingt aktuell keine Einnahmen haben.

Der Zonta Club Ingolstadt lädt ein zu einem virtuellen Tasting am Freitag, 5. März ab 19 Uhr ein. Der Abend steht unter dem Titel „Nachhaltiger Genuss aus der Region“. Zwei Stunden lang stehen die Produkte von zwei jungen Unternehmerinnen im Mittelpunkt: Der deutsche Cider von Dr. Andrea Funk von DECIDER aus Tauberfeld und die Kakao- und Schokoladeprodukte von Corinna Camacho Angeles von Dos Estaciones aus Beilngries.

Das Tasting ist mit einer Benefizaktion verknüpft, die den geplanten Projekten zweier lokaler Künstlerinnen zu Gute kommt: Katharina Kramer, Tanz- und Musikpädagogin und Sabine Schäffer, Tanzkünstlerin, Choreographin und Atem- und Körpertherapeutin.


Einfach anmelden, 10 Euro spenden und auf weitere Instruktionen warten! Anmeldung per Mail an info@zonta-ingolstadt.de. Der Zoom-Einwahllink und alle weiteren Informationen werden nach Anmeldung verschickt.


Das Tasting

Nachhaltig, regional, sozial engagiert, die Situation von Frauen verbessernd – damit passen sowohl Dr. Andrea Funk als auch Corinna Camacho Angeles hervorragend zu einer Benefizaktion des Zonta-Clubs Ingolstadt. Im virtuellen Tasting stellen beide nicht nur ihre Produkte, sondern auch die Geschichte ihrer jungen Unternehmen und ihr soziales Engagement vor.

Die Teilnehmer verkosten zunächst unter Anleitung von Andrea Funk vier unterschiedliche Decider-Varianten – deutscher Cider von schützenswerten Streuobstwiesen ohne künstliche Zutaten, Zucker oder Geschmacksverstärker.

Außerdem stellt Andrea Funk das soziale Projekt in Nigeria vor, das DECIDER unterstützt.

Danach stehen drei Sorten nachhaltige Single-Farm-Schokolade und gebrannte Kakaonibs von Corinna Camacho Angeles von Dos Estaciones aus Beilngries im Mittelpunkt. Für ihre biologische Schokolade wird der Kakao im Direktbezug von einer kleinen Plantage in Peru geliefert. Sie wird erklären, wie der Kontakt zu dieser Farm zustande kam und wie ihr Unternehmen Kakao-Bauern in Peru unterstützt. Im Tasting-Paket enthalten ist außerdem ein Kakaoschalentee, der nicht verkostet wird.


Die Benefizaktion

Mit der Anmeldung bei info@zonta-ingolstadt.de wird um eine Spende von 10 Euro gebeten. Der Zonta-Club Ingolstadt will zwei lokale Künstlerinnen fördern, die Corona bedingt aktuell keine Einnahmen haben. Beide planen für die Zeit nach Corona Projekte, die die Autonomie und Selbstbestimmtheit von Mädchen und jungen Frauen fördern. Sie unterstützen damit auch die Ziele von Zonta.

Der Freundeskreis des Zonta-Club Ingolstadt wird die Spenden aufrunden auf einen Betrag von 1.000 Euro pro Künstlerin.


Katharina Kramer arbeitet seit fünf Jahren als freiberufliche Tanz-und Musikpädagogin in Ingolstadt, auch mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung. Im aktuell geplanten Projekt sollen Kinder und Jugendliche nach Corona Nähe und Distanz künstlerisch aufarbeiten und Berührungen über elektronische Klangerzeuger hörbar gemacht werden.


Sabine Schäffer ist Tanzkünstlerin, Choreografin, Atem und Köpertherapeutin. Sie leitet seit 2006 die Tanz-und Kulturwerkstatt in Ingolstadt. Nach Corona plant sie ein Tanztheaterprojekt mit Mädchen aus sozial und bildungsschwachen Familien zum Thema „Das bin ich“.