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SECHS HORIZONTE

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SONDERAUSSTELLUNG VOM 4. OKTOBER – 22. NOVEMBER 2020
IN DER STÄDTISCHEN GALERIE IM PFLEGSCHLOSS

Hinter dem Titel stehen sechs Frauen, sechs Künstlerinnen aus verschiedenen Teilen Deutschlands. Sie alle hatten vor zwei Jahren an der Akademie Faber-Castell in Stein bei Nürnberg die Meisterklasse unter der Leitung von Markus Kronberger absolviert und bereits einige Male zusammen ausgestellt. Nun haben sie sich erneut zusammengefunden, um ihre neuesten Arbeiten in Schrobenhausen zu zeigen.

Beeindruckend ist die Vielfalt der künstlerischen Positionen, die jeweils von einer ganz eigenen und authentischen Handschrift geprägt sind. Die Künstlerinnen kommen meist aus anderen Berufen, beschäftigen sich aber schon seit vielen Jahren mit Kunst, nachdem sie ihre kreativen Seiten entdeckt haben. Silvia Hahns Arbeiten titeln mit „sinnlichT“. Sie sind gedanklich mit dem Thema Sinnlichkeit im Alter verbunden und versuchen, innere Erfahrungsprozesse wie Loslassen, Zulassen, Genießen, Ergreifen oder auch Verlassen sichtbar zu machen. Mit einem Mix aus Leinwand, Acrylfarbe und Upcycling-Produkten schafft Dagmar Laffert – eigens für Schrobenhausen – die Serie „Espressobecher, ein Stoff mit Suchpotential“. Angelica Nothas sammelt Fundstücke in der Natur und fängt diesen über Monate dauernden Prozess in ihren Bildern ein. Christa Mesch experimentiert mit Farbstiften und Steinpapier und entwickelt ihre eigene Technik, sie zeigt unterschiedlichste Variationen von Farbquadraten. Elisabeth Stromer zeigt Bild-Holz-Installationen, naturwissenschaftlich und farbästhetisch inspirierte Kunstwerke, die zum Teil spielerisch verändert werden können. Schließlich erinnert sich Steffi-Babett Wartenberg in Corona-Zeiten an ihre eigene eingeengte Jungend und ihren Freiheitsdrang. Für sie ist ihre Serie Solitude, die sich mit Felsformationen beschäftigt, Sinnbild von Festigkeit und Einsamkeit.

Die Ausstellung ist zugleich Auftakt der Paarkunst für die Stadt Schrobenhausen, die sich auch 2020 bei dem gemeinsamen Projekt mit der Stadt Aichach und weiteren Paaranrainern beteiligt.

CITICON 105 ist online!

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Wussten Sie eigentlich, in welchem Verwandtschaftsverhältnis der Tag der Toten in Mexiko mit unserm Totensonntag oder dem Feiertag Allerseelen steht? Hätten Sie gedacht, dass der Oktober auch ohne spezielle Veranstaltungsreihe definitiv eine Frau ist? Beweise: Theater Ingolstadt haben gerade alle Mitarbeiter*innen einen Verhaltenskodex unterschrieben, der auf Geschlechtergerechtigkeit bzw. die Bekämpfung von Gender-Mobbing, – Diskriminierung, sexuelle Belästigung und unbedingte Chancengleichheit setzt? Auch die aktuelle Ausstellung „Konkret weiblich“ in der Galerie Haas setzt auf Künstler*innen, ebenso wie die Sonderausstellung im Pflegschloss in Schrobenhausen, „SECHS HORIZONTE“.  Interessiert es Sie, wie es Lehrern in diesen Tagen geht und wie sie versuchen den Unterricht neu zu denken? Möchten Sie wissen, wie die Antwort auf die Frage lauten könnte: Welche Rolle spielt das Auto in Zukunft und welche Entwicklungen werden durch Corona verstärkt bzw. gebremst? Dann sollten Sie zusehen, dass Sie eine Ausgabe der CITICON 105 erwischen, die ab sofort wieder für Sie in der Region verteilt wird. Viel Spass beim Lesen!